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Bischöfe angetan über Auftakt der Bayreuther Festspiele

"Ein Hochgenuss"

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Das Richard-Wagner-Festspielhaus in Bayreuth.
Bayreuth - Sie sind jedes Jahr aufs Neue ein Klassiker mit großem Promi-Faktor: Die Musikfestspiele in Bayreuth. Zum Auftakt haben sich auch einige Bischöfe Richard Wagners Oper "Tristan und Isolde" angehört - und waren begeistert.

Er habe eine "beeindruckende Aufführung" von "Tristan und Isolde" erlebt, ergänzte Bedford-Strohm. "Musikalisch war sie ein Hochgenuss."

Erzbischof Schick wurde bei seinem Besuch vom Apostolischen Nuntius in Deutschland, Erzbischof Nikola Eterovic, begleitet. Besonders hob Schick gegenüber die Sänger Stephen Gould (Tristan) und Evelyn Herlitzius (Isolde) hervor. Er sprach von einer erstrangigen Besetzung. Dirigent Christian Thielemann sei wie immer "spitze" gewesen. Auch der Nuntius sei sehr angetan gewesen vom Flair in Bayreuth.

Schick: Inhalt und Musik kamen gut heraus

Lob kam von den beiden Kirchenvertretern für die Inszenierung von Festspielleiterin Katharina Wagner, der Urenkelin des Komponisten Richard Wagner (1813 - 1883). Die Aufführung sei sehr ansprechend gewesen, so der evangelische Landesbischof. "Insbesondere im 3. Akt sind ihr mit den Dreiecken im Bühnenbild ganz besondere Effekte gelungen." Schick betonte, dass er nach dem 1. Akt zwar "ein wenig erschrocken" gewesen sei, es habe sich aber danach "richtig verbessert". Die wohl schwierigste Oper Wagners sei "sehr zurückhaltend inszeniert, daher kam der Inhalt und die Musik sehr gut heraus", so der Erzbischof. (KNA)

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