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Aktion "23.000 Glockenschläge" erzielt 250.000 Euro Spenden

"Eine großzügige Unterstützung"

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Der Kölner Dom.
Köln - Rund 250.000 Euro hat die kirchliche Aktion "23.000 Glockenschläge für Flüchtlinge" vor einem Monat in Köln eingebracht. Darin enthalten sind auch 200.000 Euro des Hilfswerks Caritas international. Das Geld geht an ein maltesisches Seenotrettungsprojekt.

Bei dem Solidaritätsabend am 19. Juni erinnerten mehr als 230 Kirchen im Erzbistum Köln sowie in den Bistümern Münster und Osnabrück mit Glockenläuten an die rund 23.000 Bootsflüchtlinge, die seit dem Jahr 2000 im Mittelmeer ertrunken sind. In einer ökumenischen Gedenkfeier und einer Podiumsdiskussion auf dem Roncalliplatz am Kölner Dom forderten Vertreter von Kirchen und Politik Solidarität mit Asylsuchenden.

Der stellvertretende Kölner Diözesan-Caritasdirektor Helmut Loggen zeigte sich hocherfreut über das Ergebnis. "Die Vielzahl der Spenden setzt ein tolles Zeichen für eine Globalisierung der Nächstenliebe und ermöglicht MOAS, seine Rettungseinsätze fortzusetzen." Matthias Dentler von MOAS erklärte, Gründer und Team seien "sehr beeindruckt, höchst dankbar für die großzügige Unterstützung und durch die Aktion sehr ermutigt".

Rettungsaktion der MOAS

Die Stiftung MOAS wurde 2013 gegründet und rettet mit ihrem Schiff Phoenix Flüchtlinge aus akuter Seenot auf dem Mittelmeer. Seitdem wurden nach den Angaben 8.595 Menschen vor dem Ertrinken bewahrt. Bei der jüngsten Rettungsaktion brachte MOAS 414 Menschen von einem überfüllten Flüchtlingsboot in Sicherheit. Unter ihnen seien auch Kinder gewesen, die unbegleitet auf die gefährliche Überfahrt nach Europa geschickt worden seien. An Bord der Phoenix erhielten die Geretteten Lebensmittel, Trinkwasser und medizinische Betreuung. Nach Absprache mit den Behörden seien sie sicher an Land gebracht worden. (KNA)

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