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Bischof Wiesemann unterstützt Unesco-Aktion für Welterbestätten

"Erinnerung stiftet Identität"

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Speyer - Speyers Bischof Karl-Heinz Wiesemann unterstützt die neue Social-Media-Kampagne "#unite4heritage" der Unesco, die auf die Bedrohung von Welterbestätten aufmerksam macht. Ohne eigenes kulturelles Erbe sei es schwer, die Zukunft zu gestalten, erklärte Wiesemann sein Engagement.

"Ohne Erinnerung an das eigene kulturelle Erbe ist es schwer, Zukunft zu gestalten", betonte Wiesemann: "Unesco-Welterbestätten sind Orte, an denen diese Erinnerung haftet und die damit eine starke Identität stiften. Das erleben wir hier am Speyerer Dom sehr deutlich." Für Länder, die aktuell Krieg und Zerstörung erleben, seien diese Stätten "zukünftig besonders wichtig, da sie beim Wiederaufbau der Zivilgesellschaft einen starken Bezugspunkt bilden können. Daher unterstütze ich die Aktion #unite4heritage."

Anlass für die Aktion ist die ab Sonntag in Bonn stattfindende 39. Tagung des Unesco-Welterbekomitees. Neben den Neuaufnahmen in die Welterbeliste beschließt das Komitee auf seiner jährlichen Tagung auch über die Einschreibung von Stätten in die "Liste des Welterbes in Gefahr". Derzeit stehen auf dieser Liste 46 Welterbestätten, darunter viele gefährdete Kulturstätten in Syrien und im Irak. Auf deren unmittelbare Bedrohung soll die Aktion #unite4heritage aufmerksam machen. (KNA)

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