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Angriffe auf Antisemitismus-Beauftragten und Stromversorgung in Berlin

Erzbischof Koch verurteilt jüngste Anschläge

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Berlin - Brandanschlag, Morddrohung, Stromausfall: Erzbischof Heiner Koch wendet sich gegen die Gewalt in Berlin und Brandenburg. Er stärkt dem Antisemitismus-Beauftragten Andreas Büttner den Rücken.

Der Berliner Erzbischof Heiner Koch hat die Angriffe gegen den Brandenburger Antisemitismus-Beauftragten, Andreas Büttner (Linke), verurteilt. "Wir stärken ihm den Rücken und unterstützen seine Arbeit, wo irgend möglich", erklärte Koch am Dienstagabend. Am Wochenende war ein Gebäude auf Büttners privatem Grundstück in Templin (Uckermark) in Brand gesetzt worden. Am Montag ging zudem im Landtag in Potsdam ein Brief mit einer Morddrohung und Beschimpfungen gegen Büttner ein.

Überdies verurteilte der Erzbischof den linksextremen Anschlag auf die Stromversorgung im Südwesten Berlins. "Aus mutmaßlich pseudo-politischen Motiven Menschen in eine lebensgefährliche Situation zu bringen, zumal bei der aktuellen Witterung, ist auch eine Form von Terror, die nicht zu tolerieren ist", so Koch. Laut dem Sender RBB soll im Laufe dieses Mittwochs die Stromversorgung wieder vollständig hergestellt sein. Am Morgen waren noch knapp 19.900 Haushalte ohne Strom. (KNA)

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