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Grundrecht sei in vielen Teilen der Erde bedroht

EU-Bischöfe: Weltweiten Einsatz für Religionsfreiheit stärken

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Artikel 4 des Grundgesetzes, graviert auf Glas
Brüssel - Die Religionsfreiheit ist in vielen Teilen der Erde bedroht. Die Bischöfe in der Europäischen Union fordern deshalb "ausreichende Mittel", um die Umsetzung dieses Rechts zu fördern. Eine Rolle spielt dabei ein neuer Beauftragter.

Die katholischen Bischöfe in der EU fordern mehr Mittel für die weltweite Stärkung der Religionsfreiheit. In einem Brief an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen schreibt der Luxemburger Kardinal Jean-Claude Hollerich, Vorsitzender der Kommission der EU-Bischofskonferenzen (COMECE): "Es bedarf angemessener und ausreichender Mittel, um dieses in vielen Teilen der Welt bedrohte Grundrecht zu fördern."

Dafür müsse insbesondere der neue EU-Sonderbeauftragte für Religions- und Weltanschauungsfreiheit, seit 5. Mai der Zypriote Christos Stylianides, die nötige Unterstützung erhalten, heißt es in dem am Donnerstag von der COMECE veröffentlichten Schreiben.

Die Religionsfreiheit sei in vielen Teilen der Welt bedroht, so Hollerich. Seit 2016 habe das Amt des EU-Sonderbeauftragten trotz seines begrenzten Mandats und begrenzter Ressourcen "bemerkenswerte Arbeit mit Blick auf herausfordernde Situationen in vielen Ländern" geleistet. Die COMECE hoffe deshalb, dass die Kommission Stylianides mit den institutionellen und finanziellen Möglichkeiten ausstatte, um sich auch künftig angemessen für die Menschenrechte und Betroffene einsetzen zu können. (KNA)

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