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Er sei ein Hoffender

Heinz Rudolf Kunze hat ein Leben lang über Gott nachgedacht

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Der Sänger Heinz Rudolf Kunze
Bremen/Hannover - "Dein ist mein ganzes Herz", singt Heinz Rudolf Kunze seit 1985. Doch den Künstler beschäftigt auch der Glaube an Gott, wenn auch nicht als Glaubender. Dabei verweist er auf Brecht und die Bibel.

Der Sänger, Schriftsteller und Liedermacher Heinz Rudolf Kunze glaubt zwar nicht an Gott, hat sich aber sein Leben lang gefragt, "wie das ist mit ihm da oben, ob es ihn gibt und wenn, wie er drauf ist". Der 69-jährige Künstler sagte dem Bremer "Weser-Kurier" (Samstag) er glaube, dass kein denkender Mensch um die Themen Gott, Theologie, Metaphysik und Transzendenz wirklich herumkomme. "Und selbst ein Bertolt Brecht hat gesagt, die Bibel sei das spannendste und gelungenste Buch auf der Welt."

Der gebürtige Ostwestfale sagte, der Glaube an Gott sei ihm zu eng. "Ich möchte unterstellen, dass es einen gibt, dann wäre mir wohler. Ich bin also kein Gläubiger, sondern einer, der den Glauben unterstellt, weil er ihn will." Auf die Frage, ob er eher ein Hoffender sei, antwortete er: "Ja, sagen wir es so." Kunze lebt heute in der Nähe von Hannover. (epd)

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