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"Psalder" veröffentlicht

Innenminister Herrmann: Bibel in Dialekt zeigt Heimatverbundenheit

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Fürth - Die "Fränggische Bibl" hat Zuwachs bekommen: Nun ist der zweite Band erschienen. Bayerns Innenminister sieht darin gelebte Heimatverbundenheit.

Für Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) sind Bibelübersetzungen in Dialekten "Ausdruck gelebter Heimatverbundenheit". Das sagte er am Sonntag bei der Präsentation des zweiten Bandes der "Fränggischen Bibl – Der Psalder" in Fürth, wie das Innenministerium mitteilte.

Die Übersetzung stehe in der Tradition des Reformators Martin Luther, da auch dieser das Wort Gottes für alle verständlich und greifbar machen wollte, so der Minister. Den christlichen Glauben bezeichnete Herrmann als wesentliches Fundament der Demokratie. Christen müssten sich in Zeiten von Orientierungslosigkeit einbringen und als Vorbilder vorangehen.

"Neues Tesdamend" 10.000 Mal verkauft

Im Oktober 2024 war bereits das "Neue Tesdamend" auf Fränkisch erschienen. Laut den Angaben verkaufte sich das Buch bislang mehr als 10.000 Mal. Im Juli 2025 wurden die Macher der Bibel, darunter der Verein "Mundart in der Kirche", mit dem Dialekt-Sonderpreis ausgezeichnet; im Oktober 2026 erhielt der Verein zudem den Initiativpreis Deutsche Sprache.

Der Verein unterstützt christliche Mundart-Schaffende für ein erfolgreiches Wirken in Gemeinde und Kirche, wie es in dessen Selbstbeschreibung heißt. Die Dialektfreunde mit dem Schwerpunkt in Franken veranstalten dazu Studientage, veröffentlichen Schriften in Dialekt und halten Gottesdienste mit fränkischer Predigt und Gesang.

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