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Ex-Landesbischöfin spricht über ihr Lebensende

Käßmann: Habe "alle Vorkehrungen" für eigenen Tod getroffen

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Margot Käßmann im Porträt
Berlin - "Meine Kinder wissen, wie ich beerdigt werden möchte, welcher Vers über der Traueranzeige stehen soll, ich habe eine Betreuungsvollmacht und eine Patientenverfügung": Margot Käßmann hat alles für ihr Lebensende geregelt.

Die Theologin Margot Käßmann (61) hat ihr Lebensende weitestmöglich geregelt. "Ich habe alle Vorkehrungen getroffen", sagte sie in einem Interview der Zeitschrift "Gesundheit und Gesellschaft" des AOK-Bundesverbandes (Ausgabe 11/19). "Meine Kinder wissen, wie ich beerdigt werden möchte, welcher Vers über der Traueranzeige stehen soll, ich habe eine Betreuungsvollmacht und eine Patientenverfügung", erklärte die ehemalige Hannoversche Landesbischöfin und Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland.

Wer eine Patientenverfügung ausfülle, müsse nicht "an Schläuchen hängen und anderen ausgeliefert sterben", so Käßmann. "Ich kann festlegen, dass ich keine Magensonde bekomme. Dann wird der Sterbeprozess zügig sein: Ohne Flüssigkeit und Nahrung geht es nur noch um Tage."

Margot Käßmann war unter anderem Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentages (1995–1999), Landesbischöfin der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers (1999–2010) und Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) (2009–2010). Im Februar 2010 trat sie nach einem Straßenverkehrsdelikt von Bischofsamt und EKD-Ratsvorsitz zurück. Von 2012 bis 2017 war sie zudem "Botschafterin für das Reformationsjubiläum 2017". (tmg/KNA)

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