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Zum Ramadan schreibt Kardinal Marx eine Grußbotschaft

Kirche gratuliert Muslimen

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Hunderte Muslime beten in der Moschee von Rom
Bonn - Segenswünsche der deutschen Katholiken übermittelt Kardinal Reinhard Marx den Muslimen in Deutschland. Er schickte am Donnerstag eine Grußbotschaft zum Beginn des Fastenmonats Ramadan: "Der barmherzige Gott möge Ihr Fasten annehmen und Ihre Gebete erhören".

In seiner Botschaft nimmt Marx Bezug auf das Dokument "Nostra Aetate", das vom Zweiten Vatikanischen Konzil vor 50 Jahren verabschiedet wurde. Die Kirchenversammlung habe darin den "Willen der katholischen Kirche, den Dialog mit den muslimischen Gläubigen in gegenseitiger Achtung und zum Wohle der Menschen voranzubringen, in verbindlicher Weise zum Ausdruck gebracht".

Tatsächlich hätten die christlich-muslimischen Beziehungen in den zurückliegenden Jahrzehnten "wichtige Akzente erfahren". Der Erzbischof von München und Freising ruft dazu auf, den interreligiösen Dialog "weiterzuführen und zu intensivieren"; dies sei ein "Gebot der Stunde". Gegenseitige Kritik, die "vom Willen zum besseren Verständnis" begleitet werde, sei dabei erlaubt und könne auch hilfreich sein.

Für Muslime ist das Fasten, das jeweils im neunten Monat des islamischen Mondjahres stattfindet, eine der fünf Säulen ihrer Religion. Auf das Ende des Ramadan folgt das dreitägige Fest des Fastenbrechens. Durch das Fasten soll deutlich werden, dass die Religion einen höheren Wert hat als das tägliche Leben. Zwischen dem Beginn der Morgendämmerung und dem Sonnenuntergang ist Muslimen das Essen, Trinken, Rauchen und Geschlechtsverkehr untersagt. Der Ramadan ist auch der Monat der Nächstenliebe und der guten Taten. (luk/KNA)

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