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Zu viele Gewaltfilme zur Weihnachtszeit ausgestrahlt

Kirchen und Zuschauer kritisieren TV-Programm

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Eine Fernbedienung.
Hamburg - Ob "Rambo II" oder "Machete": Die Kirchen kritisieren die Ausstrahlung von Gewaltfilmen zur Weihnachtszeit. Eine aktuelle Emnid-Umfrage hat ergeben, dass auch die Zuschauer an Weihnachten auf solche Filme verzichten könnten.

Der Medienbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Markus Bräuer, nannte Beispiele, die aus seiner Sicht ungeeignet sind: "Rambo III" am Ersten Weihnachtstag, "Riddick" am Zweiten Feiertag oder "Machete" verbänden sich "absolut nicht mit dem Fest des Friedens und der Liebe". Auch zu später Stunde seien "Thriller, in denen mit Maschinengewehren auf Menschen geschossen und Gewalt vor allem aus Sicht der Täter dargestellt wird", deplatziert.

Die Zuschauer positionierten sich ähnlich: In einer Umfrage von TNS Emnid im Auftrag der Zeitschrift sprachen sich 70 Prozent der Befragten für ein Weihnachtsfest ohne Gewaltfilme aus. 28 Prozent verneinten die Frage, ob die Sender an Weihnachten auf solche Filme verzichten sollten. Besonders groß war die Ablehnung unter Älteren: 86 Prozent der über 60-Jährigen lehnten Gewaltfilme ab. Unter den 14- bis 29-Jährigen waren es 52 Prozent. Befragt wurden 1.009 Menschen zwischen dem 30. November und dem 1. Dezember. (KNA)

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