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Diebstahl von Kerzenständer geht für Täter gründlich schief

Kirchendieb will Beute verkaufen – ausgerechnet an Kirchenmitarbeiter

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Ein Polizist steht vor seinem Streifenwagen.
Mainz - Ein Dieb hat sich in Mainz gehörig blamiert: Erst klaute er aus einer Kirche einen Kerzenständer, dann wollte er ihn in einer Gaststätte verkaufen – ausgerechnet an einen Kirchenmitarbeiter. Doch das war nur der Anfang einer wilden Nacht.

Dumm gelaufen: Ein 43-Jähriger hat in Mainz einen Kerzenständer aus einer Kirche gestohlen – und versuchte kurz darauf, das Stück in einer Gaststätte zu verscherbeln. Wie die Polizei berichtet, hatte der Mann dabei Pech – er wollte das Diebesgut ausgerechnet einem Kirchenmitarbeiter verkaufen. Der erkannte die Herkunft sofort.

Der Dieb, der laut Polizeiangaben stark alkoholisiert war, bestritt zunächst alle Vorwürfe. Doch die Beute fand sich bei ihm. Und damit nicht genug: Später am Abend geriet der Kriminelle in einer weiteren Gaststätte mit einem Gast aneinander, der seinen Hund nicht anfassen lassen wollte. Der Streit mit dem Tierbesitzer eskalierte – der Dieb packte sein Gegenüber schließlich und bedrohte ihn mit dem Tod.

Der gewalttätige Mann landete in Gewahrsam und musste die Nacht in einer Zelle verbringen. Ein Polizeisprecher sagte der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) am Mittwoch, dass auf ihn nun Verfahren unter anderem wegen Diebstahls, Hehlerei, Körperverletzung und Bedrohung zukommen. (KNA)

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