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Caritas rät zu anderer Unterbringung von Flüchtlingen

Kleinere Unterkünfte, bitte!

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Berlin - Nach Medienberichten über Angriffe auf christliche Flüchtlinge rät die Berliner Caritas zu kleineren Unterkünften. Attacken auf Frauen oder Minderheiten gebe es zumeist bei einer Massenunterbringung, erklärte die Caritas-Flüchtlingsexpertin Christina Busch.

Berliner Medien berichteten am Mittwoch von einem religiös motivierten Konflikt, der den Angaben zufolge im früheren Flughafen Tempelhof stattfand. Demnach wurden in der jetzigen Massenunterkunft sechs Asylbewerber aus dem Iran von muslimischen Flüchtlingen bedroht, weil sie die Bibel gelesen hätten. Erst die Polizei habe den Angriff gestoppt. Jetzt ermittle der Staatsschutz wegen Körperverletzung mit religiösem Hintergrund.

Busch betonte, sie könne nicht bestätigen, dass es in Berliner Flüchtlingsheimen immer wieder zu religiös motivierten Übergriffen auf Christen komme. Wenn viele Menschen auf engem Raum untergebracht würden, seien solche Auseinandersetzungen jedoch nicht grundsätzlich auszuschließen. Dagegen helfe unter anderem eine unmissverständliche Hausordnung mit einer unbürokratischen Möglichkeit, sich bei Konflikten zu beschweren. (KNA)

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Gottfried Martens ist Pfarrer in Berlin. Zu seiner Gemeinde zählen mittlerweile rund 1.200 christliche Flüchtlinge, die ihm immer wieder von Übergriffen durch Muslime berichten. Für Martens ist klar: Das darf nicht länger verschwiegen werden.

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