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Kirchen beteiligen sich am "Earth Hour"

"Licht aus für den Klimaschutz"

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Der Petersdom im Abendlicht.
Köln - Die Umwelt ist dem Papst wichtig, das weiß jeder, der seine Enzyklika "Laudato si" kennt. Kein Wunder, dass der Petersdom bei der "Earth Hour" mitmacht und es für eine Stunde heißt: Licht aus!

"Licht aus für den Klimaschutz" heißt es am heutigen Samstagabend bei der elften "Earth Hour". Und die Organisatoren vom "World Wildlife Fund for Nature" (WWF) freuen sich darüber, dass auch der Kölner Dom und der Petersdom dabei wieder für eine Stunde dunkel bleiben - so wie der Kreml, der Eiffelturm, das Taj Mahal, die Pyramiden und Tausende andere Sehenswürdigkeiten weltweit.

"Der Kölner Dom hat natürlich eine ganz besondere Symbolik", sagte Immo Fischer vom WWF am Samstag dem Kölner Domradio: "Er ist eines der Bauwerke in Deutschland, die international große Bekanntheit haben. Und deshalb ist es für uns als WWF natürlich wichtig, dass so ein so tolles, besonderes Gebäude auch heute Abend so ein wichtiges Signal sendet."

Natürlich, so Fischer weiter, könne man nicht die Welt retten, "wenn man einmal im Jahr für eine Stunde das Licht ausschaltet und den Rest des Jahres weitermacht wie bisher". Deshalb handele es sich auch um eine symbolische Aktion, um klarzumachen: "Es geht um unseren Planeten, unsere eigenen Lebensgrundlagen, die auf dem Spiel stehen und die wir besser schützen müssen."

Rund um den Globus gehen bei der symbolischen Aktion "Earth Hour" der Umweltorganisation WWF am heutigen Samstag von 20.30 Uhr bis 21.30 Uhr die Lichter aus. Nach Angaben des WWF werden sich dieses Jahr wieder Millionen Menschen auf der ganzen Welt beteiligen, um ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen. Mehr als 7.000 Städte in 178 Ländern hätten ihre Teilnahme angekündigt, darunter rund 300 in Deutschland. Die WWF-Aktion versteht sich als globaler Aufruf, sich gegen die Erderwärmung und für den Artenschutz einzusetzen. (rom/KNA)

Linktipp: Auch Kirchen beteiligen sich an "Earth Hour"

Die Klima-Aktion "Earth Hour" ist nach Angaben der Organisatoren mit einer Rekordbeteiligung zu Ende gegangen. Auch an zahlreichen Kirchen erloschen am Samstagabend für eine Stunde fast alle Beleuchtungen. (Artikel vom März 2016)

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