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39-Jähriger fühlte sich durch Glockengeläut gestört

Mann wollte Kirchen sprengen: Bewährungsstrafe

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Westerburg - Durch das Glockengeläut von zwei Kirchen fühlte sich ein Mann so gestört, dass er androhte, beide Gebäude zu sprengen. Nun wurde er verurteilt. Seine Drohung hatte er harsch untermauert.

Ein Mann aus Hachenburg in Rheinland-Pfalz, der wegen des Glockengeläuts zweier benachbarter Kirchen eine Droh-Mail verschickt hatte, hat einem Medienbericht zufolge eine achtmonatige Bewährungsstrafe erhalten. Wie der Südwestrundfunk (SWR) am Mittwoch berichtete, verhängte das Amtsgericht Westerburg zudem eine Geldstrafe gegen den 39-Jährigen.

Das Läuten der Glocken störte

Nach Senderangaben hatte der Mann im Oktober 2016 in einer E-Mail an die katholische Kirchengemeinde Hachenburg im Westerwaldkreis gedroht, zwei Kirchen zu sprengen, weil ihn das Läuten der Glocken störe. Darin habe er geschrieben: Sollten die Glocken nicht abgestellt werden, würde er sie persönlich abstellen. Dann lägen die Kirchen in Schutt und Asche. Seine Drohung habe er mit der Aussage untermauert, man solle sich nicht mit einem Sprengstoffexperten anlegen. Laut SWR gestand der unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung vorbestrafte Mann die Drohung ein. (jhe/KNA)

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