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Bischof blickt auf das bevorstehende Jahr

Neymeyr hofft 2017 auf Ende des Fremdenhasses

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Der Erfurter Bischof Ulrich Neymeyr vor dem Erfurter Dom.
Erfurt - Der Erfurter Bischof Ulrich Neymeyr hat in einem Interview seine Ziele und Wünsche für 2017 benannt. Geht es nach seiner Liste, muss sich in Religion und Gesellschaft einiges ändern.

Der katholische Erfurter Bischof Ulrich Neymeyr wünscht sich für das Jahr 2017 ein Ende der Fremdenfeindlichkeit. "Dass Fremdenhass zum Fremdwort wird, dass extremistische Parolen keinerlei Zustimmung finden", sagte Neymeyr zu Jahresbeginn im MDR Radio Thüringen. Auch in den sozialen Medien solle der Hass ein Ende haben. Ferner wünsche er sich eine "menschenfreundliche und differenzierte Flüchtlingspolitik, in der beispielsweise Asylbewerber nicht mit Einwanderern verwechselt werden".

Neymeyr: Religion ist niemals ein Alibi zum Töten

Der Bischof hofft auf ein friedliches Jahr, in dem Religionen nicht zum Kriegführen missbraucht würden. "Sie sind niemals ein Alibi zum Töten", betonte Neymeyr. Er rief dazu auf, dass "wir alle unser Mögliches tun, damit sich solche Wünsche und Hoffnungen erfüllen können". (KNA)

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