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Heinrich Peuckmann übt Kritik an AfD-Chefin

Petrys früherer Religionslehrer vermisst Moral

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Kamen - Der frühere Religionslehrer der AfD-Vorsitzenden Frauke Petry, Heinrich Peuckmann, vermisst bei seiner ehemaligen Schülerin eine soziale Einstellung. Er wirft ihr ein "undifferenziertes und verachtenswertes Welt- und Menschenbild" vor.

Der Krimiautor und frühere Religionslehrer am Bergkamener Gymnasium warf Petry ein "undifferenziertes und verachtenswertes Welt- und Menschenbild" vor. Petry, die 1995 ihr Abitur machte, habe den Religionsunterricht besucht, "und in diesem Unterricht spielten christliche Werte wie Wahrhaftigkeit, Ehrlichkeit, besonders auch Nächstenliebe, die gerade jenem zusteht, der in Not ist (zum Beispiel einem Flüchtling), eine Rolle".

Er freue sich immer, wenn er ehemalige Schüler wiedersehe, so Peuckmann weiter. Bei der AfD-Vorsitzenden allerdings gehe es ihm anders. "Jemanden wie Frauke mit so einem Menschenbild und mit plumper Verdrehung der Wahrheit möchte ich denn doch nicht mehr treffen. Das widerspricht allem, für das ich (auch in meiner Literatur) stehe." (KNA)

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