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Tragödie mit neun Toten

Pilot betete bei Flugzeugabsturz Vaterunser

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Bonn - In Florida ist ein Privatjet abgestürzt. Neun Menschen starben. Funkaufzeichnungen zeigen, dass der Pilot beim Aufprall betete.

Der Pilot des Privatflugzeugs, das am Sonntag in Florida in ein Wohngebiet gestürzt ist, soll vor dem Aufprall das Vaterunser gebetet haben. Verschiedene US-amerikanische Medien berichteten von Funkaufzeichnungen, auf denen ein Mann im Hintergrund betet, während die Co-Pilotin schreit. Zuvor hatte die Co-Pilotin "Mayday, Mayday" gerufen.

Das Privatflugzeug war am Sonntag auf dem Weg von Austin in Texas auf die Bahamas, als es in ein Wohngebiet im Bezirk Palm Beach County in Florida abstürzte. Alle neun Insassen starben. Laut Medienberichten soll es sich bei den Toten um den Tech-Millionär Adam Robinson, seine Ehefrau und seine zwei kleinen Kinder, sowie ein befreundetes Paar und eine Nanny handeln. Der Pilot soll ein 55-jähriger Mann gewesen sein, die Co-Pilotin war erst zwanzig Jahre alt. Warum das Flugzeug mit mehr als 500 Kilometern pro Stunde abstürzte, ist noch unklar. Videos des Aufpralls gingen in den Sozialen Medien viral. Am Montag zelebrierte der örtliche Bischof Manuel de Jesús Rodríguez einen Trauergottesdienst für die Toten.

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