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Bamberger Erzbischof ruft nach Anschlag zu entschlossenem Handeln auf

Schick warnt vor gesellschaftlicher Angst

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Bamberg/München - Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat nach dem Priestermord in Frankreich zu entschlossenem Handeln aufgerufen. Dazu zählt er auch die Ausweisung straffällig gewordener Flüchtlinge.

Am Dienstag hatten zwei Männer eine katholische Kirche in der Nähe von Rouen in der Normandie gestürmt und fünf Menschen, die dort eine Messe feierten, als Geiseln genommen. Sie schnitten dem 84-jährigen Priester Jacques Hamel die Kehle durch. Eine weitere Geisel wurde lebensgefährlich verletzt. Als die Angreifer die Kirche verließen, wurden sie von der Polizei erschossen. Politik und Kirchen reagierten entsetzt auf die Tat, zu der sich die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) bekannte.

"Es ist nicht die erste Tat, die Islamisten in einer Kirche angerichtet haben", unterstrich Schick. Er erinnerte an Vorfälle in Pakistan und Ägypten. Die Politik müsse alles tun, damit die Bürger sicher leben könnten. "Wir wissen, dass es zu wenig Polizisten bei uns gibt", so der Erzbischof. "Aber es ist auch wichtig, dass die Bürger aufmerksamer werden." Flüchtlinge, die straffällig geworden seien oder drohten, es zu werden, müssten entweder des Landes verwiesen werden "oder auch im Land abgesichert werden, so dass sie nichts Böses anrichten können". (KNA)

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