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Resolution soll Diskriminierung wegen religiöser Gegenstände beenden

Sikhs: UN soll sich für Turban und Dolch einsetzen

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Menschen in Indien.
Bonn - Gläubige Sikhs müssen bestimmte religiöse Gegenstände tragen – dazu gehört auch ein Dolch. In einigen Ländern sorgt das für Probleme. Eine Sikh-Organisation sucht nun Hilfe bei den Vereinten Nationen.

Die UN soll sich für die Religionsfreiheit der Sikhs einsetzen. In einem Brief an den UN-Generalsekretär fordert das Delhi Sikh Gurdwara Management Committee (DSGMC), die Dachorganisation der Sikhs im indischen Bundesstaat Delhi, eine UN-Resolution, wie ucanews berichtet. Die Resolution soll Mitgliedsstaaten verpflichten, Anhängern der Glaubensrichtung die von der Religion vorgeschriebenen Gegenstände tragen zu lassen.

"Diese religiösen Gegenstände zu tragen ist für jeden Sikh Pflicht", schreibt der Generalsekretär der DSGMC in dem auf 1. August datierten Brief. In verschiedenen Ländern würden Sikhs durch Gesetze benachteiligt und teilweise sogar strafrechtlicher Verfolgung ausgesetzt, da die Bedeutung der religiösen Gegenstände den zuständigen Gesetzgebern oft nicht klar sei.

Ritueller Dolch sorgt für Probleme

Neben dem Turban bereitet vor allem der Kirpan, ein ritueller Dolch, Probleme. Zuletzt hatte der oberste Gerichtshof Italiens im Juli entschieden, dass ein Verbot, in der Öffentlichkeit einen Kirpan zu tragen, rechtens sei.

Der Sikhismus gehört weltweit zu den zehn größten Religionsgemeinschaften. Die Mehrheit der etwa 25 Millionen Gläubigen lebt auch heute noch im Norden Indiens, wo die monotheistische Religion im 15. Jahrhundert entstanden ist. Die größten Auslandsgemeinden gibt es in den südostasiatischen Staaten sowie in Nordamerika und Großbritannien. In Deutschland leben über 25.000 Sikhs. (fxn)

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