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Durch Sprechanlage hörten sie Hilfeschreie

Sternsinger retten Frau das Leben – "Fügung Gottes"

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Vier Sternsinger gehen über einen Weg.
Schliersee/Berlin - Ein schwerer Sturz, mehrere Stunden hilflos am Boden, der Notrufknopf außer Betrieb: Fast schien es, als gäbe es keine Rettung für die 72-jährige Frau. Doch dann kamen vier kleine Schutzengel – und wurden im doppelten Sinn zum Segen.

Eine 72-jährige Rentnerin hat sich bei vier Sternsingern bedankt, die sie nach einem Sturz gefunden und gerettet hatten. "Das war eine Fügung Gottes", sagte sie der "Bild"-Zeitung (Dienstag): "Ich hatte gleich vier Schutzengel. Sie haben mir das Leben gerettet." Zur Belohnung hatte sie die Kinder zu Kaffee und Kuchen eingeladen.

Die drei Jungen im Alter von 11 und 12 Jahren sowie ein 14-jähriges Mädchen waren am Donnerstag als Sternsinger in der oberbayerischen Gemeinde Schliersee unterwegs, als sie durch eine Sprechanlage Hilfeschreie hörten. Die Kinder informierten einen Nachbarn, der die Rettungskräfte alarmierte. Die Feuerwehr öffnete dann die Haustüre und fand die Frau, die mehrere Stunden vorher gestürzt war und dringend Hilfe benötigte, weil sie von alleine nicht mehr aufstehen konnte und auch ihr Notrufknopf nicht funktionierte.

Seit 1959 hat sich das Sternsingen zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Rund um den Dreikönigstagtag am 6. Januar gehen als Heilige Drei Könige verkleidete Kinder von Haus zu Haus und sammeln Spenden für Not leidende Kinder in Entwicklungsländern. Insgesamt wurden seit Beginn der Aktion rund 1,14 Milliarden Euro für etwa 74.400 Projekte in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa gesammelt. (tmg/KNA)

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