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Interreligiöse Feier erinnert an getöteten Salafisten

Trauerfeier für Salafisten in Hamburger Kirche

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Kerzen brennen in roten Plastikbehältern in einer Kirche.
Hamburg - In einer Hamburger Kirche wurde eine Trauerfeier für einen 17-Jährigen abgehalten. Der Jugendliche war im Gebiet des "Islamischen Staats" gestorben. Zuvor hatte er sich vom Christentum abgewandt.

Der Jugendliche schloss sich der Salafisten-Szene an und nannte sich dann "Bilal". Der Gottesdienst hatte im Vorfeld für Debatten gesorgt. "Der Terror ist uns mit der Todesnachricht ganz nah gekommen", sagte Pastor Sieghard Wilm. Gemeinsam mit einem Imam wollte er ein "Zeichen setzten, dass Gewalt mit Religion nichts zu tun haben darf". Auch die Mutter des Jungen sprach zur Gemeinde. (dpa)

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