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Kölner Erzbischof äußerte sich zu Zahlen des UN-Kinderhilfswerks

Woelki: Gott will, dass kein Kind verloren geht

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Kardinal Rainer Maria Woelki im Interview
Köln - Das Schicksal von Millionen Kindern, die auf der Flucht sind, bewegt den Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki. Christen dürften hier nicht wegsehen, sagte er in einem Interview.

Den Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki bewegt das Schicksal der weltweit 50 Millionen Kinder auf der Flucht. "Sie sind entwurzelt, heimatlos, bisweilen sogar ohne ihre Eltern auf völlig verlorenem Posten", sagte er am Sonntag dem Kölner domradio. Das UN-Kinderhilfswerk habe wieder besorgniserregende Zahlen veröffentlicht.

Flucht vor Terror, Gewalt, Armut

Christen dürften hier nicht wegsehen, sagte der Erzbischof. "Gott will, dass kein einziges seiner Kinder durch unsere politischen Machtspielchen, durch unsere Habsucht und unseren Egoismus verloren geht." Laut UN-Kinderhilfswerk wurden im Jahr 2015 rund 28 Millionen Kinder und Jugendliche durch gewaltsame Konflikte und Kriege aus ihrem Zuhause vertrieben; das sind doppelt so viele wie 2005. Etwa 22 Millionen Kinder flohen vor Terror, Gewalt, Armut und Ausweglosigkeit. (KNA)

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