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Altöttinger Priester waren asylrechtliche Verfehlungen vorgeworfen worden

Zeitung: Ermittlungen gegen Geistliche eingestellt

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Altötting - Zwei Altöttinger Priestern wurde vorgeworfen, Flüchtlingen Kirchenasyl gewährt zu haben. Und das, obwohl diese amtlicherseits bereits abgewiesen worden waren. Nun wurden die Ermittlungen eingestellt.

Die Staatsanwaltschaft Traunstein hat die seit einem halben Jahr laufenden Ermittlungen gegen zwei Altöttinger Geistliche wegen angeblicher asylrechtlicher Verfehlungen eingestellt. Das berichtet die "Passauer Neue Presse" (Freitag). Kapelladministrator und Stadtpfarrer Günther Mandl sowie der Kapuzinerpater Norbert Schlenker waren ins Visier der Behörden geraten. Dem Zeitungsbericht zufolge wurde ihnen vorgeworfen, Flüchtlingen Kirchenasyl gewährt zu haben, obwohl diese amtlicherseits bereits abgewiesen worden waren.

Ihr Vorgehen hatten Mandl und Schlenker unter anderem damit begründet, dass ihr Glaube und ihre Auffassung christlicher Nächstenliebe ihnen keine andere Wahl lassen würde. Es sei darum gegangen, Loyalität gegenüber dem Staat und Barmherzigkeit abzuwägen. Angesichts des positiven Ausgangs der Ermittlungen sagte Mandl der "Passauer Neuen Zeitung", er sei sehr zufrieden über das Ergebnis und fügte hinzu: "Ich kann nicht von der Herbergsuche predigen und dann die Menschen abweisen." (KNA)

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