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Schuster: "Jude" als Schimpfwort auf vielen Schulhöfen etabliert

Zentralratspräsident warnt vor Rechtsruck

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Antisemitische Schmierereien.
Frankfurt/Main - Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, hat vor einem Rechtsruck in Deutschland gewarnt. Auf vielen Schulhöfen habe sich das Wort "Jude" als Schimpfwort etabliert.

Jüdische Lehrer berichteten von staatlichen Schulen, "dass sie dort immer wieder antisemitischen Anfeindungen ausgesetzt sind, und leider nicht immer Rückhalt aus dem Lehrerkollegium erhalten", berichtete Schuster. "Auf vielen Schulhöfen hat sich das Wort 'Jude' als Schimpfwort etabliert." Die erste jüdische Schule nach dem Holocaust ist vor 50 Jahren in Frankfurt am Main wieder eröffnet worden. Mit einem Festakt, zu dem auch Schuster erwartet wird, feiert dies die Lichtigfeld-Schule an diesem Mittwoch.

Schuster forderte "eine starke Zivilgesellschaft, die sich aktiv für Respekt, Toleranz und Solidarität einsetzt". Dazu leisteten die vielen ehrenamtlichen Helfer für die Flüchtlinge und zahlreiche neue Bündnisse ihren Beitrag. "Jeder von uns ist aufgerufen, im eigenen Umfeld gegen Vorurteile und Diskriminierung vorzugehen." (stz/dpa)

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