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05. November

Bernhard Lichtenberg war Priester in Berlin-Charlottenburg. Weil er zum Gebet für Juden und andere Häftlinge in Gefängnissen und Konzentrationslagern aufgerufen hatte und in der Kirche öffentlich für "Nichtarier" betete, wurde er 1941 verhaftet und auf Grund des "Kanzelparagraphen" und des "Heimtückegesetzes" zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt, dann aber ins KZ Dachau gebracht. Als er nur noch 35 kg wog, wurde der Berliner Dompfarrer in ein Krankenhaus eingeliefert, wo er bald darauf, am 5. November 1943, starb.

Namenspatron für

Bernd

Bernhard

Sel. Bernhard Lichtenberg teilt den 05. November mit:

Berthild von Chelles (Bertilda, Bertilla, Bertila, Berthild)

Berthild wurde um 649 zur Äbtissin des neugegründeten Klosters Chelles berufen, das unter ihrer klugen und mütterlichen Leitung einen großen Aufschwung erlebte. Sie verstarb am 5. November um das Jahr 705.

Elisabet

Auf den ersten Blick erscheinen Elisabet und Zacharias als das perfekte Ehepaar. Der Evangelist Lukas beschreibt sie als "gerecht vor Gott" und "untadelig nach allen Geboten und Vorschriften des Herrn." (Lk 1,6) Zacharias ist Tempelpriester und gehört zur Familie des Abija, während seine Frau aus dem höhergestellten Geschlecht des Aaron stammt – eine ungewöhnliche Kombination. Der erhoffte Kindersegen aber bleibt aus. Nach vielen Jahren enttäuschter Hoffnungen scheint sich Zacharias mit der Kinderlosigkeit seiner Ehe abgefunden zu haben. Als ihm der Erzengel Gabriel während seines Tempeldienstes die Geburt eines Sohnes verkündet, kann es der sonst so fromme Mann nicht glauben: "ich bin ein alter Mann und auch meine Frau ist in vorgerücktem Alter." (Lk 1,18) Zur Strafe muss Zacharias bis zur Erfüllung der Verheißung verstummen. Tatsächlich wird Elisabet schwanger und bringt mithilfe ihrer Verwandten Maria einen Jungen zur Welt (vgl. Lk 1,56f). Nach den Vorschriften der Tora wird das Kind am achten Tag beschnitten und erhält einen Namen. Doch entgegen der üblichen Tradition benennen die Eltern ihn nicht nach einem Verwandten. "Nein, sondern er soll Johannes heißen", sagt Elisabet. (Lk 1,60) Das bedeutet so viel wie "Der Herr hat sich erbarmt". Als Zacharias wieder sprechen kann, stimmt er gleich ein ganzes Loblied auf "die barmherzige Liebe unseres Gottes" (Lk 1,78) an. Es ist der Beginn von Johannes dem Täufer.

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Emmerich von Ungarn (Imre, heinrich, henricus, emmerich)

Emmerich, Kronprinz von Ungarn, war der Sohn von König Stephan dem Heiligen und Gisela von Bayern, der Schwester von Kaiser Heinrich II. Er fiel schon als Kind durch seinen außergewöhnlichen Charakter auf und wurde von Bischof Gerhard Sagredo (Gedenktag 24.09.) erzogen. Der Vater wollte ihn zum Mitregenten erheben, doch wenige Tage vor der geplanten Krönung starb der Prinz an den Folgen eines Jagdunfalls, vermutlich am 2. September im Jahr 1031.

Zacharias

Auf den ersten Blick erscheinen Elisabet und Zacharias als das perfekte Ehepaar. Der Evangelist Lukas beschreibt sie als "gerecht vor Gott" und "untadelig nach allen Geboten und Vorschriften des Herrn." (Lk 1,6) Zacharias ist Tempelpriester und gehört zur Familie des Abija, während seine Frau aus dem höhergestellten Geschlecht des Aaron stammt – eine ungewöhnliche Kombination. Der erhoffte Kindersegen aber bleibt aus. Nach vielen Jahren enttäuschter Hoffnungen scheint sich Zacharias mit der Kinderlosigkeit seiner Ehe abgefunden zu haben. Als ihm der Erzengel Gabriel während seines Tempeldienstes die Geburt eines Sohnes verkündet, kann es der sonst so fromme Mann nicht glauben: "[…] ich bin ein alter Mann und auch meine Frau ist in vorgerücktem Alter." (Lk 1,18) Zur Strafe muss Zacharias bis zur Erfüllung der Verheißung verstummen. Tatsächlich wird Elisabet schwanger und bringt mithilfe ihrer Verwandten Maria einen Jungen zur Welt. (vgl. Lk 1,56f). Nach den Vorschriften der Tora wird das Kind am achten Tag beschnitten und erhält einen Namen. Doch entgegen der üblichen Tradition benennen die Eltern ihn nicht nach einem Verwandten. "Nein, sondern er soll Johannes heißen", sagt Elisabet. (Lk 1,60) Das bedeutet so viel wie "Der Herr hat sich erbarmt". Als Zacharias wieder sprechen kann, stimmt er gleich ein ganzes Loblied auf "die barmherzige Liebe unseres Gottes" (Lk 1,78) an. Es ist der Beginn von Johannes dem Täufer.

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