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13. Oktober

Belisinda (Belinda) war eine fromme fränkische Christin im Gefolge Karls des Großen. Sie lebte um 800.

Namenspatron für

Belinda

Belisinda teilt den 13. Oktober mit:

Eduard (Eduard, Edward)

Eduard der Bekenner, König von England, förderte kirchliche und klösterliche Einrichtungen, ließ die Westminster Abbey erbauen und war ein frommer Mann, der es mit allen gut meinte. Aber den Parteikämpfen zwischen Normannen und Angelsachsen war er nicht gewachsen. Er starb am 5. Januar 1066. Seine Reliquien wurden am 13. Oktober 1163 durch Thomas Becket (siehe 29.12.) in die Westminster Abbey übertragen.

Faustus

Faustus wurde um das Jahr 305 zu Córdoba gemartert und auf dem Scheiterhaufen verbrannt.

Gerald (Gerold, Giraud, Géraud)

Die mittelalterliche Gesellschaft setzte sich aus streng getrennten Ständen und festgeschriebenen sozialen Rollen zusammen – doch dieser Heilige passte in keine Schublade. Gerald von Aurillac (um 855-909) kam als Sohn eines einflussreichen Lehnsherrn im südfranzösischen Aurillac zur Welt. Obwohl er ein kränkelndes Kind war, erhielt er zunächst die standesgemäße Ausbildung eines zukünftigen Herrschers, wurde also in den schönen Künsten, im Jagen und Bogenschießen unterwiesen. Doch als der von Akne gezeichnete Gerald auch noch zunehmend erblindete, schwenkten seine Eltern um und bereiteten ihn auf eine Vorbereitung zum kirchlichen Amt vor. Nachdem Gerald seinem Vater nachgefolgt und sogar den Ehrentitel eines Grafen erhalten hatte, wollte er einen Mönchsorden gründen. Sein geistlicher Berater Gausbert, der spätere Bischof von Rodez, riet ihm jedoch davon ab. Er solle stattdessen seine soziale Stellung als Laie für die Botschaft des Evangeliums nutzen. Gerald nahm ihn beim Wort: Er war seinem König ein treuer Verbündeter und seinen Untertanen gegenüber freigiebig. Im Jahr 899 ließ er eine Abtei errichten, in dessen Schule auch einmal der spätere Papst Silvester II. unterrichtet werden sollte. Der selbst asketisch lebende Graf starb am 13. Oktober 909 und wurde in der von ihm gegründeten Abtei beigesetzt.

Hl. Lubentius

Lubentius lebte im 4. Jhdt und soll ein Schüler des Hl Martin von Tours gewesen sein. Er kam nach Trier und wurde hier als Priester in Kobern an der Mosel eingesetzt.

Koloman (Colman, Kálmán)

Koloman war ein frommer Mann aus Irland, der von einer Pilgerfahrt ins Heilige Land, es soll im Jahr 1012 gewesen sein, nach Hause reisen wollte. Wegen seiner fremdartigen Kleidung wurde er in Stockerau nahe Wien verdächtigt, ein böhmischer oder ungarischer Spion zu sein. Trotz aller Beteuerungen, er sei ein frommer Pilger aus Irland, wurde er von einer aufgebrachten Menschenmenge an einem Baum erhängt. Da sich Pilger nach der Vorstellung jener Zeit in einer Art geheiligtem Zustand befanden, wurde der auf einer Pilgerfahrt Ermordete vom Volk bald als Märtyrer verehrt. Seine Gebeine wurden am 13.Oktober 1014, als man den Irrtum längst erkannt und bereut hatte, in das Stift Melk übertragen. Eine liebenswerte Legende erzählt, der fromme Mann habe, als er noch in seiner irischen Heimat als Einsiedlermönch lebte, drei Haustiere besessen: einen Hahn, der ihn am Morgen wecken musste, eine Maus, die an seinem Ohr knabberte, wenn er beim Wachen und Beten eingeschlafen war, und eine Fliege, die sich, wenn er von seinen frommen Lesungen weggeholt wurde, auf die Zeile setzte, an der er stehen geblieben war, und hier solange sitzen blieb, bis er weiterlesen konnte. Koloman ist Patron der Stadt Melk, bis 1663 von Niederösterreich (dann wurde er von Leopold abgelöst), der zum Tod durch den Strang Verurteilten, der Reisenden, des Viehs sowie Schutzheiliger gegen Unwetter und Feuergefahr.

Reinwald (Reginbald, Reinbald)

Reinwald war zuerst Benediktinermönch. 1022 betraute ihn Kaiser Konrad II. persönlich mit der Leitung des Reichsklosters Lorsch (Hessen), 1032 ernannte er ihn zum Bischof von Speyer. Unter Bischof Reinwald erlebte der Kaiserdom zu Speyer, das größte Baudenkmal romanischer Architektur in Deutschland, seine erste Bauphase. Doch dessen Fertigstellung erlebte der Erbauer nicht mehr. Er starb am 13. Oktober 1039 und wurde im noch unvollendeten Dom beigesetzt

Simpert (Sintpert)

Simbert wurde um 778 zum Bischof von Augsburg erhoben. Während seiner Amtszeit entstand der Augsburger Dom. + 13.10.807. Er wird auch als Simbert oder Sintpert von Augsburg geführt.

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