22. Oktober
Blandina Ridder, 1871 als Maria Ridder in Düren in Westfalen geboren, war Ordensschwester geworden, da sie glaubte, als Krankenpflegerin den Menschen am besten helfen zu können. Im Bürgerspital zu Köln wurde sie 1898 als erste Röntgenschwester eingestellt. Lange Zeit übte sie ihren Dienst mit Freunde aus und war vom Fortschritt in der Medizin begeistert. Damals wusste man noch nichts von den schädlichen Auswirkungen der Röntgenstrahlen, und so konnte, als die Schwester zu kränkeln begann, kein Arzt, herausfinden, was die Ursache ihres Leidens war. Mit bewundernswerter Geduld und Ergebung in Gottes Willen ertrug sie all die Schmerzen, von denen sie niemand befreien konnte. Am 22. Oktober 1916 wurde das erste Opfer der Röntgenstrahlen von ihrem geheimnisvollen Leiden durch den Tod erlöst.
Blandina Ridder teilt den 22. Oktober mit:
Cordula (Cordelia, Cora, Corinna, Corazon, Cordula, Kordula)
Cordula von Köln war eine Gefährtin der hl Ursula. Sie hatte sich auf dem Schiff versteckt und wurde erst am folgenden Tag von den Hunnen entdeckt.
Hl. Johannes Paul II.
Mit über 400 Heiligsprechungen hat Johannes Paul II. (1978-2005) mehr Glaubensvorbilder zur Ehre der Altäre erhoben als jeder andere Papst. So überrascht es nicht, dass nach seinem Tod außergewöhnlich schnell ein Kanonisierungsprozess eingeleitet wurde, der bereits 2014 in seiner Heiligsprechung gipfelte. Und auch sonst war Johannes Paul II. ein Mann der Rekorde: 1978 wählte das Konklave mit Koral Wojtyla zum ersten Mal einen Slawen zum Papst. Mit fast 27 Jahren gehört sein Pontifikat zu den längsten der Kirchengeschichte. In dieser Zeit setzte er zahlreiche neue Akzente: International reiste er mehr als jeder andere Papst, besuchte 127 Länder und führte etwa die Weltjugendtage ein. Johannes Paul II. empfing zahlreiche Politiker, darunter mehrere US-Präsidenten, den sowjetischen Generalsekretär Gorbatschow und den iranischen Präsidenten Chatami. 1981 und 1982 überlebte er gleich zwei Attentate. Johannes Paul II. förderte den Dialog zwischen den Konfessionen und Religionen: Er war der erste Papst, der offiziell eine evangelische Kirche, eine Synagoge und eine Moschee besuchte. In ethischen und kirchenpolitischen Fragen vertrat der charismatische "Medienpapst" hingegen konservative Positionen. Sowohl künstliche Verhütung als auch Frauenordination lehnte Johannes Paul II. vehement ab. Bischöfe ernannte er teils auch autoritativ gegen lokalen Widerstand. 2003 bestätigte der Vatikan seine Parkinson-Erkrankung. Johannes Paul II. erlag seinem schweren Leiden am 2. April 2005. Papst Franziskus sprach seinen Vorgänger 2014 heilig. Der Gedenktag orientiert sich am Tag seiner Amtseinführung.
Ingbert (Ingebert, Ingbert)
Ingbert lebte als Einsiedler in einer Zelle, aus der später die Stadt St.Ingbert im Saarland entstand. + um 650.
Johannes Paul
Mit über 400 Heiligsprechungen hat Papst Johannes Paul II. (1978-2005) mehr Glaubensvorbilder zur Ehre der Altäre erhoben als jeder andere Papst. So überrascht es nicht, dass nach seinem Tod außergewöhnlich schnell ein Kanonisierungsprozess eingeleitet wurde, der bereits 2014 in seiner Heiligsprechung gipfelte. Und auch sonst war Johannes Paul II. ein Mann der Rekorde: 1978 wählte das Konklave mit Koral Wojtyla zum ersten Mal einen Slawen zum Papst. Mit fast 27 Jahren gehört sein Pontifikat zu den längsten der Kirchengeschichte. In dieser Zeit setzte er zahlreiche neue Akzente: International reiste er mehr als jeder andere Papst, besuchte 127 Länder und führte etwa die Weltjugendtage ein. Johannes Paul II. empfing zahlreiche Politiker, darunter mehrere US-Präsidenten, den sowjetischen Generalsekretär Gorbatschow und den iranischen Präsidenten Chatami. 1981 und 1982 überlebte er gleich zwei Attentate. Johannes Paul II. förderte den Dialog zwischen den Konfessionen und Religionen: Er war der erste Papst, der offiziell eine evangelische Kirche, eine Synagoge und eine Moschee besuchte. In ethischen und kirchenpolitischen Fragen vertrat der charismatische "Medienpapst" hingegen konservative Positionen. Sowohl künstliche Verhütung als auch Frauenordination lehnte Johannes Paul II. vehement ab. Bischöfe ernannte er teils auch autoritativ gegen lokalen Widerstand. 2003 bestätigte der Vatikan seine Parkinson-Erkrankung. Johannes Paul II. erlag seinem schweren Leiden am 2. April 2005. Der Gedenktag orientiert sich am Tag seiner Amtseinführung.
Salome von Galiläa
Salome von Galiläa, Frau des Zebedäus und Mutter der Apostel Johannes und Jakobus des Älteren, war eine treue Jüngerin Christi. Sie stand unter dem Kreuz und war eine der frommen Frauen, die am Ostermorgen das Grab Jesu aufsuchten.
Ulbert (Olbert, Ulfert)
Ulbert, ein Arbeiter zu Osterhout in den Niederlanden, war eingeschlafen, als zwei Mörder, die verfolgt wurden, ihm einen blutigen Dolch in die Hand drückten. Der einfache Mann, der sich nicht zu wehren wusste, wurde von den Verfolgern als vermeintlicher Mörder getötet.