28. Oktober
Judas Thaddäus war einer der zwölf Apostel Jesu, er hatte nur Perch mit seinem Namen, der an den gleichnamigen Verräter erinnert. Im Johannesevangelium heißt er schlicht: "Judas – nicht der Iskariot" (Joh 14,22). An eine Karriere als Namenspatron war nicht mehr zu denken. Gläubige aber führten zahlreiche Wunder auf Judas Thaddäus' Fürsprache zurück; Birgitta von Schweden und Bernhard von Clairvaux verkündeten ihn gar als "Patron des Unmöglichen". Im 19. Jahrhundert brachten Migranten seinen Kult nach Lateinamerika und in die USA. Dort wird er als Heiliger für aussichtslose Situationen bis heute besonders verehrt.
Hl. Judas Thaddäus teilt den 28. Oktober mit:
Alfred der Große (Alfred)
Alfred der Große, ab 871 König der Angelsachsen, musste sein Land ständig gegen die Dänen verteidigen. Er gründete Schulen und Klöster, befestigte Städte, baute das von den dänischen Normannen zerstörte London wieder auf, zog viele Gelehrte an seinen Hof, sammelte die angelsächsischen Gesetze und ließ bedeutende theologische und geschichtliche Werke aus dem Lateinischen in die Sprache des Volkes übersetzen. König Alfred ließ in seinem verzweifelten Kampf gegen die Dänen die erste englische Flotte aufbauen und gilt daher als "Vater der englischen Marine". + 28.10.900
Georg Wilberg (Georg)
Georg Wilberg, ein katholischer Priester aus Koblenz (Rheinland) wurde am 28.Oktober 1635, während des Dreißigjährigen Krieges, von evangelischen Soldaten zuerst gequält und anschließend "hingerichtet"..
Hl. Simon Zelotes (Simona, Simonetta, Simon, Simone)
"Simon, genannt der Zelot" (Lk 6,15) – bei diesem Beinamen schrillten bei den Römern alle Alarmglocken. Denn die Zeloten (dt. "Eiferer") waren eine Gruppe jüdischer Fundamentalisten, die gewaltsam gegen die Besatzung ihrer Heimat kämpften. Aus Sicht des übermächtigen römischen Imperiums allesamt Terroristen. Anscheinend hatte Simon bereits eine bewegte Vergangenheit, als er sich dem gewaltlosen Wanderprediger Jesus anschloss. Darüber hinaus gibt das Neue Testament keine Auskunft über sein Leben. Der Tradition nach soll Simon als Glaubensbote in Mesopotamien (heute Irak) das Martyrium erlitten haben. Ansonsten blieb er im Schatten großer Namensvetter wie Simon Petrus.