Tageslesung
Jede Rede Gottes ist im Feuer geläutert;
ein Schild ist er für alle, die bei ihm sich bergen.
Füg seinen Worten nichts hinzu,
sonst überführt er dich und du stehst als Lügner da.
Herr, um zweierlei bitte ich dich,
versag es mir nicht, bevor ich sterbe:
Falschheit und Lügenwort halt fern von mir;
gib mir weder Armut noch Reichtum,
nähr mich mit dem Brot, das mir nötig ist,
damit ich nicht, satt geworden, dich verleugne
und sage: Wer ist denn der HERR?,
damit ich nicht als Armer zum Dieb werde
und mich am Namen meines Gottes vergreife.
Halte mich fern vom Weg der Lüge,
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begnade mich mit deiner Weisung!
Gut ist für mich die Weisung deines Mundes,
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mehr als große Mengen von Gold und Silber.
– (Kv)
O HERR, in Ewigkeit
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steht aufrecht dein Wort am Himmel.
Von jedem bösen Pfad hielt ich meine Füße zurück,
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damit ich dein Wort beachte.
– (Kv)
Aus deinen Befehlen gewinne ich Einsicht,
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darum hasse ich alle Pfade der Lüge.
Ich hasse die Lüge, sie ist mir ein Gräuel,
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doch deine Weisung liebe ich.
Dein Wort, o Herr, ist meinem Fuß eine Leuchte.
Lk 9,1-6
Er sandte sie aus, das Reich Gottes zu verkünden und die Kranken gesund zu machen
In jener Zeit
rief Jesus die Zwölf zu sich
und gab ihnen Kraft und Vollmacht über alle Dämonen
und um Krankheiten zu heilen.
Und er sandte sie aus,
das Reich Gottes zu verkünden
und die Kranken gesund zu machen.
Er sagte zu ihnen:
Nehmt nichts mit auf den Weg,
keinen Wanderstab und keine Vorratstasche,
kein Brot, kein Geld und kein zweites Hemd!
Bleibt in dem Haus, in dem ihr einkehrt,
bis ihr den Ort wieder verlasst!
Wenn euch aber die Leute nicht aufnehmen,
dann geht weg aus jener Stadt
und schüttelt den Staub von euren Füßen,
zum Zeugnis gegen sie!
Die Zwölf machten sich auf den Weg
und wanderten von Dorf zu Dorf.
Sie verkündeten das Evangelium
und heilten überall.