Tageslesung
Alles hat seine Stunde.
Für jedes Geschehen unter dem Himmel
gibt es eine bestimmte Zeit:
eine Zeit zum Gebären
und eine Zeit zum Sterben,
eine Zeit zum Pflanzen
und eine Zeit zum Ausreißen der Pflanzen,
eine Zeit zum Töten
und eine Zeit zum Heilen,
eine Zeit zum Niederreißen
und eine Zeit zum Bauen,
eine Zeit zum Weinen
und eine Zeit zum Lachen,
eine Zeit für die Klage
und eine Zeit für den Tanz;
eine Zeit zum Steinewerfen
und eine Zeit zum Steinesammeln,
eine Zeit zum Umarmen
und eine Zeit, die Umarmung zu lösen,
eine Zeit zum Suchen
und eine Zeit zum Verlieren,
eine Zeit zum Behalten
und eine Zeit zum Wegwerfen,
eine Zeit zum Zerreißen
und eine Zeit zum Zusammennähen,
eine Zeit zum Schweigen
und eine Zeit zum Reden,
eine Zeit zum Lieben
und eine Zeit zum Hassen,
eine Zeit für den Krieg
und eine Zeit für den Frieden.
Wenn jemand etwas tut –
welchen Vorteil hat er davon, dass er sich anstrengt?
Ich sah mir das Geschäft an,
für das jeder Mensch durch Gottes Auftrag sich abmüht.
Das alles hat er schön gemacht zu seiner Zeit.
Überdies hat er die Ewigkeit in ihr Herz hineingelegt,
doch ohne dass der Mensch das Tun, das Gott getan hat,
von seinem Anfang bis zu seinem Ende wiederfinden könnte.
Gepriesen sei der HERR, mein Fels.
∗
Er, meine Huld und meine Festung,
meine Burg und mein Retter,
∗
mein Schild, dem ich vertraue.
– (Kv)
HERR, was ist der Mensch, dass du ihn wahrnimmst,
∗
des Menschen Kind, dass du es beachtest?
Der Mensch gleicht einem Hauch,
∗
seine Tage sind wie ein flüchtiger Schatten.
Gepriesen sei der HERR, mein Fels.
Lk 9,18-22
Du bist der Christus Gottes. – Der Menschensohn muss vieles erleiden
In jener Zeit
betete Jesus für sich allein und die Jünger waren bei ihm.
Da fragte er sie:
Für wen halten mich die Leute?
Sie antworteten: Einige für Johannes den Täufer,
andere für Elija;
wieder andere sagen:
Einer der alten Propheten ist auferstanden.
Da sagte er zu ihnen: Ihr aber,
für wen haltet ihr mich?
Petrus antwortete: Für den Christus Gottes.
Doch er befahl ihnen und wies sie an,
es niemandem zu sagen.
Und er sagte:
Der Menschensohn muss vieles erleiden
und von den Ältesten,
den Hohepriestern und den Schriftgelehrten
verworfen werden;
er muss getötet
und am dritten Tage auferweckt werden.