Tageslesung
So spricht der HERR zu seinem Gesalbten, zu Kyrus:
Ich habe ihn an seiner rechten Hand gefasst,
um ihm Nationen zu unterwerfen;
Könige entwaffne ich,
um ihm Türen zu öffnen
und kein Tor verschlossen zu halten:
Um meines Knechtes Jakob willen,
um Israels, meines Erwählten, willen
habe ich dich bei deinem Namen gerufen;
ich habe dir einen Ehrennamen gegeben,
ohne dass du mich kanntest.
Ich bin der HERR und sonst niemand;
außer mir gibt es keinen Gott.
Ich habe dir den Gürtel angelegt,
ohne dass du mich kanntest,
damit man vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Untergang
erkennt, dass es außer mir keinen Gott gibt.
Ich bin der HERR
und sonst niemand.
Singet dem HERRN ein neues Lied,
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singt dem HERRN, alle Lande!
Erzählt bei den Nationen von seiner Herrlichkeit,
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bei allen Völkern von seinen Wundern!
– (Kv)
Denn groß ist der HERR und hoch zu loben,
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mehr zu fürchten als alle Götter.
Denn alle Götter der Völker sind Nichtse,
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aber der HERR ist es, der den Himmel gemacht hat.
– (Kv)
Bringt dar dem HERRN, ihr Stämme der Völker,
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bringt dar dem HERRN Ehre und Macht,
bringt dar dem HERRN die Ehre seines Namens!
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Bringt Gaben und tretet ein in die Höfe seines Heiligtums!
– (Kv)
Werft euch nieder vor dem HERRN in heiligem Schmuck!
∗
Erbebt vor ihm, alle Lande!
Verkündet bei den Nationen: Der HERR ist König!
∗
Er richtet die Völker so, wie es recht ist.
Bringt dar dem HERRN Ehre und Macht!
Paulus, Silvanus und Timotheus
an die Kirche der Thessalonicher,
die in Gott, dem Vater, und in Jesus Christus, dem Herrn, ist:
Gnade sei mit euch und Friede!
Wir danken Gott für euch alle,
sooft wir in unseren Gebeten an euch denken;
unablässig erinnern wir uns vor Gott, unserem Vater,
an das Werk eures Glaubens,
an die Mühe eurer Liebe
und an die Standhaftigkeit eurer Hoffnung
auf Jesus Christus, unseren Herrn.
Wir wissen, von Gott geliebte Brüder und Schwestern,
dass ihr erwählt seid.
Denn unser Evangelium kam zu euch
nicht im Wort allein,
sondern auch mit Kraft und mit dem Heiligen Geist
und mit voller Gewissheit.
Halleluja. Halleluja.
Haltet fest am Worte Christi, dann leuchtet ihr als Lichter in der Welt.
Halleluja.
Mt 22,15-21
Gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört
In jener Zeit
kamen die Pharisäer zusammen
und beschlossen, Jesus mit einer Frage eine Falle zu stellen.
Sie veranlassten ihre Jünger,
zusammen mit den Anhängern des Herodes zu ihm zu gehen
und zu sagen: Meister,
wir wissen, dass du die Wahrheit sagst
und wahrhaftig den Weg Gottes lehrst
und auf niemanden Rücksicht nimmst,
denn du siehst nicht auf die Person.
Sag uns also:
Was meinst du?
Ist es erlaubt, dem Kaiser Steuer zu zahlen,
oder nicht?
Jesus aber erkannte ihre böse Absicht
und sagte: Ihr Heuchler,
warum versucht ihr mich?
Zeigt mir die Münze, mit der ihr eure Steuern bezahlt!
Da hielten sie ihm einen Denar hin.
Er fragte sie: Wessen Bild und Aufschrift ist das?
Sie antworteten ihm: Des Kaisers.
Darauf sagte er zu ihnen:
So gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört,
und Gott, was Gott gehört!