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Tageslesung

Montag, 16. November 2026
Erste Lesung
Offb 1,1-4; 2,1-5a

Offenbarung Jesu Christi,

die Gott ihm gegeben hat,

damit er seinen Knechten zeigt, was bald geschehen muss;
und er hat es durch seinen Engel, den er sandte,

seinem Knecht Johannes gezeigt.
Dieser hat das Wort Gottes und das Zeugnis Jesu Christi bezeugt:

alles, was er geschaut hat.

Selig, wer die Worte der Prophetie vorliest,

und jene, die sie hören

und das halten, was in ihr geschrieben ist;
denn die Zeit ist nahe.

Johannes an die sieben Gemeinden in der Provinz Asien:
Gnade sei mit euch und Friede

von Ihm, der ist und der war und der kommt,

und von den sieben Geistern vor seinem Thron.

Ich hörte, wie der Herr zu mir sprach:
An den Engel der Gemeinde in Ephesus schreibe:

So spricht Er, der die sieben Sterne in seiner Rechten hält

und mitten unter den sieben goldenen Leuchtern einhergeht:

Ich kenne deine Taten und deine Mühe und deine Geduld
und weiß, dass du die Bösen nicht ertragen kannst.
Du hast die auf die Probe gestellt,

die sich Apostel nennen und es nicht sind,

und hast sie als Lügner befunden.

Du legst Geduld an den Tag

und hast um meines Namens willen Schweres ertragen

und bist nicht müde geworden.

Aber ich habe gegen dich:

Du hast deine erste Liebe verlassen.
Bedenke, aus welcher Höhe du gefallen bist!
Kehr zurück zu deinen ersten Taten!

Antwortpsalm
Ps 1,1-2.3.4+6

Selig der Mann, der nicht nach dem Rat der Frevler geht,  †
nicht auf dem Weg der Sünder steht,
 ∗
nicht im Kreis der Spötter sitzt,

sondern sein Gefallen hat an der Weisung des HERRN,  ∗
bei Tag und bei Nacht über seine Weisung nachsinnt.
 – (Kv)

Er ist wie ein Baum, gepflanzt an Bächen voll Wasser,  †
der zur rechten Zeit seine Frucht bringt
 ∗
und dessen Blätter nicht welken.

Alles, was er tut,  ∗
es wird ihm gelingen.
 – (Kv)

Nicht so die Frevler:  ∗
Sie sind wie Spreu, die der Wind verweht.

Denn der HERR kennt den Weg der Gerechten,  ∗
der Weg der Frevler aber verliert sich.

Wer siegt, darf essen vom Baum des Lebens.

Evangelium

vgl. Joh 8,12b

Halleluja. Halleluja.

(So spricht der Herr:)
Ich bin das Licht der Welt.
Wer mir nachfolgt, hat das Licht des Lebens.

Halleluja.

Lk 18,35-43

Herr, ich möchte sehen können

Als Jesus in die Nähe von Jericho kam,

saß ein Blinder an der Straße und bettelte.
Er hörte, dass viele Menschen vorbeigingen,

und fragte: Was hat das zu bedeuten?
Man berichtete ihm: Jesus von Nazaret geht vorüber.

Da rief er: Jesus, Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir!
Die Leute, die vorausgingen,

befahlen ihm zu schweigen.
Er aber schrie noch viel lauter:

Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir!

Jesus blieb stehen

und ließ ihn zu sich herführen.
Als der Mann vor ihm stand,

fragte ihn Jesus:
Was willst du, dass ich dir tue?

Er antwortete:

Herr, ich möchte sehen können.

Da sagte Jesus zu ihm:

Sei sehend!
Dein Glaube hat dich gerettet.

Im selben Augenblick konnte er sehen.
Da pries er Gott und folgte Jesus nach.
Und das ganze Volk, das dies gesehen hatte, lobte Gott.

Mit freundlicher Genehmigung der Ständigen Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet, vertreten durch das Deutsche Liturgische Institut.

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