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Beten
Das Gebet ist Ausdruck der Gottesverehrung und damit ein Grundelement aller Religionen. Nach christlichem Verständnis können sich die Gläubigen in jeder Situation ihres Lebens mit ihren Anliegen an Gott wenden.
Gebete für den Alltag und schwierige Zeiten: Auf dieser Seite finden Sie Morgen- und Abendgebete, Tischgebete und Gebete für Kinder. Erfahren Sie außerdem, wie Sie Dank und Trauer im persönlichen Gebet ausdrücken können.
Das Gebet ist eine zentrale Glaubenspraxis in vielen Religionen. Gerade für neue Christen stellt sich oft die Frage: Wie geht Beten? Die gute Nachricht: Beten kann man lernen.
Beten lernen
Wer regelmäßig betet, kann schneller das Gedankenkarussell abschalten. Wie das Gebet leichter fällt und was man beim Beten nicht machen sollte.
Jesus kann begeisternd predigen, Kranke heilen, ja sogar Tote auferwecken – und die Jünger bitten ihn um eine Gebets-Lektion? Pastor Christian Olding überlegt, ob die Jünger vielleicht eine tiefere Wahrheit bereits begriffen haben: Denn wer zu beten wagt, muss mit unerwarteten Hindernissen rechnen.
Beten will gelernt sein – immer wieder neu und das ein Leben lang. Selbst die Jünger fragen Jesus im Sonntagsevangelium danach. Pater Philipp König verrät eine Übung, die ihm selbst hilft, sein Beten mit dem Gebet Jesu zu verbinden.
Was tun, wenn das eigene Gebet nichtssagend und leer wird? Schon die Jünger des Sonntagsevangeliums baten Jesus um Hilfe. Gemeinsam mit ihnen geht unser Autor Christoph Kreitmeir in die jesuanische "Schule des Betens".
Besonders in Situationen der Not und bei der Erfahrung von Trauer kann das Gebet Hoffnung und Trost spenden. Für Situationen, in denen die richtigen Worte fehlen, finden Sie hier vorformulierte Gebete für schwere Zeiten:
Beten in schweren Zeiten
Gebete für Kranke und ihre Angehörigen
Krankheit ist ein Thema, bei dem es schwer fällt, die richtigen Worte zu finden. Gebete können helfen, damit umzugehen.
Beten Sie mit!
Manchmal finden wir einfach keine Worte für die schrecklichen Dinge, die auf der Welt passieren. Der Krieg in der Ukraine macht fassungslos. Unsere Redakteurin Madeleine Spendier hat trotzdem versucht, ihre Gefühle in...
Beten Christen nur dann, wenn es ihnen schlecht geht? Der reiche Schatz an Dankgebeten, Morgen-, Abend- und Tischgebeten zeigt etwas anderes: Das Gebet ist fester Teil der täglichen Spiritualität.
Beten im Alltag
Nicht nur in der Kirche wird gebetet: Auch für den Alltag gibt es zahlreiche Gebete. Die schönsten für den Morgen, Mittag und Abend werden hier vorgestellt.
Unternehmer sind in ihrem Alltag enorm gefordert. Sie tragen große Verantwortung und müssen wichtige Entscheidungen treffen, oft unter Zeitdruck. Durch Spiritualität und Gebet kann man aber selbst in solchen Situationen gelassen bleiben. Impulse dazu hat der Bund Katholischer Unternehmer gesammelt.
Schweigen statt Worte: Schwester Nicola Maria Schmitt bietet regelmäßig kontemplative Gebetsstunden an. Wie man kontemplativ betet und was ihr und anderen das bringt, erklärt sie im katholisch.de-Interview.
Evangelische Christen beten die "Perlen des Glaubens" schon lange. Aber auch Katholiken entdecken die kleine Gebetskette immer häufiger für sich. Aber dürfen sie die überhaupt benutzen?
Beten ist Bestärkung
Diese Bestärkung können Kinder bereits beim Beten in der Familie erfahren. Das gemeinsame Familiengebet wirft Fragen zum Glauben auf und kann Kinder nachhaltig bestärken.
Wie Eltern ihre Kinder an das Gebet heranführen können
Besonders regelmäßige, einfache Tischgebete oder Einschlafgebete helfen Kindern, ganz natürlich beten zu lernen.
Die schönsten Kindergebete für jeden Anlass
Die christlichen Gebete wurzeln in der Gebetstradition des Alten Testaments. Insbesondere im Buch der Psalmen finden sich Lob-, Dank- und Vertrauenslieder, aber auch Klage- und Bittgebete:
Serie: Mit den Psalmen das Beten lernen - Teil 1
Serie: Mit den Psalmen das Beten lernen - Teil 2
Serie: Mit den Psalmen das Beten lernen – Teil 3
Serie: Mit den Psalmen das Beten lernen – Teil 4
Serie: Mit den Psalmen das Beten lernen – Teil 5
Das Stundengebet und die Gottesdienstliturgie berufen sich auf die tiefe Gebetstradition des Christentums. Ordensleute legen altbekannte Gebete zu neuer Aktualität aus:
Zu Beginn ihrer Schwangerschaft besucht Maria ihre Verwandte Elisabeth, die zu ihr sagt: "Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt?" Maria antwortet mit ihrem berühmten Loblied Magnificat. Die Kirche betet es jeden Abend im Stundengebet.
Kurz vor seinem Tod hebt ein Greis zum Lobpreis Gottes an: Der alte Simeon erkennt im neugeborenen Jesus den Retter der Welt. Mit den Worten des "Nunc dimittis" betet die Kirche jede Nacht vor dem Zubettgehen.
Jeden Morgen betet die Kirche den Lobgesang "Benedictus" des Priesters Zacharias. Er freut sich über die Geburt seines Sohnes Johannes des Täufers - der wiederum als Prophet auf Jesus verweist, den lange erwarteten Messias.
Wer einmal beim Stundengebet der Ordensschwestern und –brüder dabei war, hat festgestellt: Auf jeden gebeteten Psalm folgt ein "Ehre sei dem Vater...". Wie lässt sich diese Gebetsformel, die auch zum Rosenkranzgebet dazu gehört, deuten? Eine Betrachtung von Schwester Angela Gamon OSB.