Alterssicherung, Laienbeteiligung und ÖKT
Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) kommt am Freitag und Samstag in Bonn zu seiner Herbstvollversammlung zusammen. Dabei wollen rund 180 Delegierte des höchsten repräsentativen Gremiums des deutschen Laien-Katholizismus bis zu 45 Einzelpersönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft in ihren Kreis wählen.
Unter den Kandidaten, die bisher nicht dem ZdK angehören, sind unter anderen Arbeitsministerin Andrea Nahles, die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (beide SPD), der Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Heinrich Detering, und der EVP-Fraktionschef im Europaparlament, Manfred Weber (CSU). Nicht mehr antreten werden mit Alois Glück (CSU) und Hans Joachim Meyer (CDU) zwei ehemalige Präsidenten des Zentralkomitees.
Die katholischen Laien wollen sich auf ihrem Treffen außerdem mit dem Thema Alterssicherung beschäftigen. Dazu ist ein Vortrag von Nahles geplant. Darüber hinaus liegt den Delegierten ein Entwurf zur Zukunft der Alterssicherung zur Beratung und Abstimmung vor. Darin geht es um "sozialethische Anforderungen an eine Alterssicherung".
Nach 16 Jahren als Geistlicher Assistent des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) wird Bischof Gebhard Fürst am Freitag aus dem Amt verabschiedet. Sein Nachfolger steht bereits fest.
Als innerkirchlicher Schwerpunkt steht die Frage der Beteiligung von Laien in der Kirche an. Zudem wollen sich die Delegierten mit dem für 2018 in Münster geplanten 101. Deutschen Katholikentag befassen. Auf der Tagesordnung stehen darüber hinaus die Planungen für einen dritten Ökumenischen Kirchentag 2021.
Außerdem wird nach 16 Jahren als Geistlicher Assistent der Rottenburg-Stuttgarter Bischof Gebhard Fürst (67) aus dem Amt verabschiedet. Sein Nachfolger wird der Hamburger Erzbischof Stefan Heße (50). Der Geistliche Assistent repräsentiert beim obersten Laiengremium der deutschen Katholiken die Bischofskonferenz. (luk/KNA)