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Nach Mord in Flüchtlingsunterkunft: Gedenken in Arnschwanger Kirche

Andacht für getöteten Jungen

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Arnschwang - Ein fünfjähriger Junge wurde in seiner Flüchtlingsunterkunft erstochen. Tatmotiv des 41-jährigen Afghanen soll der Lärm des Kindes gewesen sein. In einer Kirche gedachten nun die Freunde des Jungen.

In der katholischen Kirche Sankt Martin in Arnschwang/Oberpfalz ist des fünfjährigen Jungen gedacht worden, der in einer Flüchtlingsunterkunft erstochenen worden war. Wie der Bayerische Rundfunk berichtet, legten Kindergartenkinder am Freitag während einer Andacht Blumen für ihren Freund nieder. Pfarrer Joseph Kata habe sie ermuntert, sich an die schönen Momente zu erinnern.

Der Fünfjährige war am Samstag durch den Angriff eines Asylbewerbers ums Leben gekommen. Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich um einen 41-jährigen Afghanen und Mitbewohner. Er wurde von der alarmierten Polizei erschossen. Als Motiv für die Tat wird vermutet, dass sich der Mann durch den Lärm von Kindern gestört gefühlt habe.

Bei dem Angriff wurde die Mutter des Jungen verletzt. Der Fall sorgt auch deshalb für Diskussionen, weil der Afghane im Gefängnis zum Christentum konvertierte, sich dadurch der Abschiebung entzog und trotz Fußfessel den Jungen töten konnte. (luk/KNA)

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Ein inhaftierter Afghane lässt sich taufen und verhindert so seine Abschiebung. Dann soll er einen Jungen umgebracht haben. Seitdem wird diskutiert, ob die Kirchen die Konvertiten ausreichend prüfen. Auch das "betroffene" Bistum Augsburg schaltet sich nun in die Diskussion ein.

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