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Werdende Eltern stünden wegen moderner Medizin vor schwierigen Entscheidungen

Bischöfe mahnen Schutz von ungeborenem Leben an

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Das Ultraschallbild eines Babys im Bauch der Mutter.
Freiburg - Die "Woche für das Leben" blickt in diesem Jahr auf den Anfang des Lebens. Der Freiburger Bischof Stephan Burger erinnerte nun daran, dass die Medizin werdende Eltern vor schwierige Entscheidungen stelle.

In einem gemeinsamen Gottesdienst im Freiburger Münster haben evangelische und katholische Kirche am Freitagabend zum Schutz ungeborenen Lebens aufgerufen. Der Freiburger Erzbischof Stephan Burger sagte, die moderne Medizin eröffne zahlreiche positive Möglichkeiten, bringe werdende Eltern aber auch in schwierige Entscheidungssituationen. Hier wollten die kirchlichen Beratungsstellen Orientierung geben.

Der badische Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh sagte, manchmal brauche es bei schwierigen moralischen Entscheidungen mehr Ruhe und Gelassenheit. "Wenn Leben entsteht oder entstehen soll, muss Druck raus aus unserem Leben." Der oft vorhandene Eindruck, es lasse sich alles steuern, mache es besonders schwer, "zu tragen, was geschieht".

Die Kirchen organisieren noch bis zum Wochenende zahlreiche Veranstaltungen zur bundesweiten Aktion "Woche für das Leben". Unter dem Motto "Kinderwunsch - Wunschkind - Designerbaby" geht es dabei auch um ein Nachdenken über die Folgen der modernen Fortpflanzungsmedizin. (KNA)

Linktipp: Fürst will sensible Debatte über Kinderlosigkeit

Mit Hight-Tech-Medizin zum Wunschkind: Mit ethischen Fragen rund um die Zeugung beschäftigt sich die diesjährige "Woche für das Leben". Bischof Gebhard Fürst will noch ein ganz anderes Problem diskutieren. (Artikel vom April 2017)

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