Bischof Ackermann erneuert Weihe des Bistums Trier an Maria
Der Trierer Bischof Stephan Ackermann hat seine Diözese erneut der Gottesmutter Maria geweiht. Am Vorabend des Hochfestes der ohne Erbsünde empfangenen Gottesmutter sei er zur Trierer Mariensäule gepilgert, teilte das Bistum Trier am Montag mit. Begleitet wurde er von einer kleinen Gruppe Gläubiger.
Ackermann betete für die unter dem Coronavirus leidende Welt sowie für Betroffene der Amokfahrt am ersten Dezember. Maria habe "als Mensch ihr Leben in allen Höhen und Tiefen Gott anvertraut. Deshalb ist es gut, wenn wir uns ihr anvertrauen". Die Mariensäule hoch über der Stadt sei ein "fester Orientierungspunkt", der "auch Heimat vermittelt", so Ackermann. Gerade in diesen Tagen, in denen nicht nur die unmittelbar Betroffenen die grausamen Folgen der Gewalttat der letzten Woche zu verarbeiten haben, könne der bewusste Aufblick zu Maria eine Hilfe sein.
Die Weihe an Maria hat in Trier eine lange Tradition. Schon Erzbischof und Kurfürst Karl Kaspar von der Leyen (1652-1676) rief für das Trierer Land im 17. Jahrhundert die Gottesmutter an. 1939 erneuerte Bischof Franz Rudolf Bornewasser die Weihe an die "Unbefleckte Empfängnis" und erweiterte sie auf das ganze Bistum. (cph)