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Eine "reine Vorsichtsmaßnahme"

Bistum Passau entbindet Priester von seinen Aufgaben

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Hellgraues Priesterhemd mit eingestecktem Collar
Passau - Es gebe Anschuldigungen, er habe sich gegenüber einer jugendlichen Person im Jahr 2005 übergriffig verhalten: Deshalb wurde ein Priester im Bistum Passau von seinen seelsorglichen Aufgaben entbunden. Das stelle keine Strafe oder Vorverurteilung dar.

Das Bistum Passau hat einen Priester ab sofort von all seinen Aufgaben in der Seelsorge entbunden. Der Geistliche dürfe derzeit auch keine öffentlichen Gottesdienste mehr feiern und keine Sakramente spenden, bestätigte die Pressestelle am Montag auf Anfrage. Zuerst hatte die "Passauer Neue Presse" (Montag) darüber berichtet.

Als Grund wurden neue Informationen aus dem Bistum Augsburg genannt. Dort gebe es Anschuldigungen gegen den Priester, er habe sich im Jahr 2005 übergriffig verhalten gegenüber einer jugendlichen Person.

Gemäß der Vorgaben aus der geltenden Interventionsordnung zum Umgang mit solchen Vorwürfen habe Passaus Bischof Stefan Oster entschieden, den Mann bis auf weiteres von seinen Aufgaben zu entbinden. Zugleich verwies das Bistum darauf, dass es sich um eine "reine Vorsichtsmaßnahme" handle und die Entscheidung keine Strafe oder Vorverurteilung darstelle. In dem betroffenen Pfarrverband waren die Gläubigen am Wochenende in den Gottesdiensten darüber informiert worden. (KNA)

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