Suche
Erklärung zum Welttag der Armen am Sonntag

Caritas-Bischof Burger fordert zur Sorge für Schwache auf

Dieser Inhalt ist nur erlaubt, wenn Sie Cookies vom Typ "readspeaker" zulassen.

Katechese mit Erzbischof Stephan Burger
Freiburg - Ist Engagement für Arme und Schwache allein die Aufgabe von Regierungen oder Wohlfahrtsverbänden? Keineswegs, betont Erzbischof Stephan Burger. Jeder Einzelne müsse hinsehen, hinhören und dann anpacken und helfen.

Die deutschen Bischöfe rufen zum sozialen Engagement für Arme und Schwache auf. Zum Welttag der Armen am Sonntag erklärte der Freiburger Erzbischof Stephan Burger, dies sei nicht allein die Aufgabe von Regierungen oder Wohlfahrtsverbänden, sondern gehe jede und jeden Einzelnen an. "Wir alle sind aufgerufen, hinzusehen, hinzuhören und dann anzupacken und zu helfen", betonte der Vorsitzende der Kommission für karitative Fragen der Deutschen Bischofskonferenz (DBK).

Burger verwies auch auf die Folgen der Corona-Pandemie, die viele Notlagen und kritische Situationen verstärkt habe. "Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum, unterschiedliche Bildungschancen oder Investitionsrückstände in den Bereichen Infrastruktur, Bildung, Digitalisierung und Pflege sind allesamt Herausforderungen, derer es sich auf politischer Ebene in den nächsten Jahren anzunehmen gilt", so der Erzbischof. Es gehe darum, allen Menschen Chancen zu ermöglichen und damit den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern.

Der Welttag der Armen wird in der katholischen Kirche seit 2017 jährlich begangen, um das Schicksal der Armen weltweit verstärkt ins Blickfeld zu rücken. In diesem Jahr hat Papst Franziskus den Welttag unter das biblische Leitwort "Die Armen habt ihr immer bei euch" gestellt. (KNA)

kna-katholisch-swarm-node3 (0.014s)