Ehrung für Rottenburger Ordinariat
"Vom Licht moduliert, wirkt sie wie eine barocke Raumschöpfung mit zeitgenössischen Mitteln", lobt die Jury des Hugo-Häring-Landespreises den Zentralbau des Ordinariats in Rottenburg. Die angrenzenden Verwaltungsbereiche seien demgegenüber schlichter gehalten. Das Gebäudeensemble erhält den Preis offiziell im Oktober.
Die 36,5 Millionen teuren Umbauten dauerten vier Jahre. Als "architektonisches Highlight und ein starkes Zeichen des Dienstes an den Menschen", bezeichnete Bischof Gebhard Fürst das Ergebnis in seiner Eröffnungsrede. Das neue Hauptgebäude ist auf den Grundmauern der ehemals zum Jesuitenkolleg gehörenden Kirche gebaut und bildet zusammen mit dem Lesesaal des Diözesanarchivs einen "markanten Blickfang", heißt es auf der Homepage der Diözese. Entlang der ehemaligen Rottenburger Stadtmauer entstand zusätzlich ein neuer Bürokomplex. Insgesamt umfasst das Gebäude 22.700 Quadratmeter.
Der Hugo-Häring-Preis wird alle drei Jahre vom Bund Deutscher Architekten und dem Landesverband Baden-Württemberg für vorbildliche Bauwerke in Baden-Württemberg an Bauherren und Architekten für ihr gemeinsames Werk verliehen. (som)