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Polizei ermittelt nach unbekannten Tätern

Einbruch in Wismarer Pfarrkirche

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Wismar/Bonn - Die Zahl der Einbrüche in Kirchen steigt weiter: Jetzt sind bislang unbekannte Täter in eine Pfarrkirche in Wismar eingebrochen. Dabei machten sie selbst vor dem Altar nicht halt.

Unbekannte Täter sind in eine Pfarrkirche in Wismar eingebrochen. Die Tat wurde am Sonntagmorgen bemerkt und gemeldet, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Demnach war zu diesem Zeitpunkt noch nichts über Diebstähle bekannt.

Die Täter hatten offenbar versucht, Wertgegenstände aus dem Inneren der Kirche St. Laurentius zu entwenden, wie aus dem Bericht weiter hervorgeht. So hatten sie sich am Altar zu schaffen gemacht sowie zwei Opferstöcken gewaltsam aufgebrochen.

Polizei setzt Spürhund bei Ermittlungen ein

Verdächtige habe die Polizei der Hansestadt bislang nicht ermitteln können. Ein Suchhund habe eine Spur bis zu einem neben der Kirche abgestellten Fahrrad nachverfolgt. Die Ermittler hielten es für möglich, dass dieses mit der Tat in Verbindung zu bringen ist. Aufgrund der polizeilichen Maßnahmen musste die Sonntagsmesse in der Pfarrkirche entfallen.

Der Fall aus Mecklenburg-Vorpommern reiht sich ein in eine steigende Zahl ähnlicher Delikte. Im Jahr 2015 wurden bundesweit 2.589 Einbrüche in Kirchen verzeichnet, wie aus einer aktuellen Statistik der Katholischen Nachrichten-Agentur hervorgeht. Dies ist der höchste Wert seit 2010. (kim)

Linktipp: Aufgebrochene Opferstöcke - Gestohlene Reliquien

Die Zahl der von den Behörden erfassten Kircheneinbrüche in Deutschland hat 2015 im Vergleich zum Jahr davor deutlich zugenommen: von 2.298 auf 2.589 Fälle. Ein Blick hinter die Statistik.

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