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Sie vermittelten Heilung und Stärke

Erzbischof: Reliquien sind keine "katholischen Schrullen"

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Rom - Sind Reliquien nur eine "katholische Schrulle"? Keineswegs, sagt der Erzbischof von Sydney, Anthony Fisher. Er sieht in ihnen besondere Orte göttlicher Fürsprache – und verbindet einen speziellen Glaubensinhalt mit ihnen.

Der Erzbischof von Sydney, Anthony Fisher, hat sich für die Reliquienverehrung stark gemacht. Reliquien seien "keine katholische Schrulle – sie sind eine Schrulle Gottes", sagte er zum Ende einer Woche der Verehrung des seligen Pier Giorgio Frassati in Rom, berichtet der US-Pressedienst "CNA" am Montag. Papst Leo XIV. wird Frassati am 7. September heiligsprechen.

Fisher bezeichnete Reliquien als Sakramentalien, also "Orte, an denen Gott durch die Fürsprache der Menschen hinter den Reliquien Heilung und Stärke vermittelt". "Indem wir die sterblichen Überreste unserer Lieben und besonders der Heiligen verehren, verkünden wir unseren Glauben an die heilige katholische Kirche und die Gemeinschaft der Heiligen, aber auch an die Auferstehung des Leibes und das ewige Leben!"

Frassati, der nur 24 Jahre alt wurde (1901–1925), setzte sich für Arme und Ausgegrenzte ein. Er steckte sich mit Kinderlähmung an und starb daran. Papst Johannes Paul II. sprach ihn 1990 selig. Er wird vor allem zu kirchlichen Jugendveranstaltungen als Vorbild für die Heiligkeit junger Menschen verehrt. (cph)

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