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Insgesamt stehen 900.000 Euro zur Verfügung

Erzbistum München und Freising legt Wohnungsnotfallfonds auf

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München - Gerade Menschen, die auf dem Mietmarkt deutlich benachteiligt sind, will das Erzbistum München und Freising jetzt unter die Arme greifen – mit insgesamt 900.000 Euro. Eine Sozialpädagogin soll außerdem die Vergabe kircheneigener Wohnungen koordinieren.

Wer in und um München akut gefährdet ist, seine Wohnung zu verlieren, kann von der Kirche Geld erhalten. Das Erzbistum München und Freising zahlt auf Antrag Einmalhilfen bis zu einer Höhe von 1.800 Euro oder einer Nettomonatsmiete. Laut Mitteilung vom Dienstag hat das Erzbistum einen Wohnungsnotfallfonds aufgelegt. Dabei könnten auch Haushalte mit kleinen oder mittleren Einkommen knapp über der Bemessungsgrenze für Sozialleistungen zum Zuge kommen, hieß es. Genannt wurden vor allem Familien, Alleinerziehende und Rentner. Die Mittel stünden ab sofort zur Verfügung.

In jedem Einzelfall werde die Bedürftigkeit geprüft. Unterstützt würden Menschen, die auf dem Mietmarkt deutlich benachteiligt seien, sei es aufgrund einer prekären finanziellen Lage oder auch wegen ihrer Herkunft und ihres Alters.

Das Erzbistum stellt für die Hilfen nach eigenen Angaben insgesamt 900.000 Euro zur Verfügung, ein Großteil sei für den Fonds bestimmt. Außerdem sei eine Stelle für eine Sozialpädagogin geschaffen worden, die als Ansprechpartnerin für Unterstützungsbedürftige fungieren und die Vergabe von kircheneigenen Wohnungen koordinieren soll. Bei der Umsetzung der Hilfe sei der Katholische Männerfürsorgeverein München (kmfv) ein enger Kooperationspartner. (KNA)

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