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Mit 90 Jahren

Früherer Berliner Generalvikar Roland Steinke gestorben

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Von links: Der Berliner Weihbischof Wolfgang Weider, Kardinal Georg Sterzinsky und Generalvikar Roland Steinke.
Berlin - Zwei Jahrzehnte lang gehörte Roland Steinke zur Spitze des Erzbistums Berlin. Nun ist der frühere Verwaltungschef im Alter von 90 Jahren gestorben.

Der frühere Generalvikar des Erzbistums Berlin, Roland Steinke (Foto oben, rechts), ist im Alter von 90 Jahren gestorben. Wie das Erzbistum am Dienstag mitteilte, starb er bereits am Sonntag im Berliner Sankt-Hedwig-Krankenhaus. 1982 wurde Steinke vom damaligen Berliner Bischof, Kardinal Joachim Meisner, zum Generalvikar für den Ostteil Berlins berufen. 1993 ernannte ihn der Berliner Kardinal Georg Sterzinsky (Foto oben, Mitte) erneut zum Generalvikar für das inzwischen wiedervereinigte Bistum. Diese Funktion hatte er bis zum 31. März 2001 inne. Seit 2006 war Steinke im Ruhestand und verlebte seine letzten Jahre im Caritas-Seniorenzentrum Alfred Bengsch.

Dompropst Tobias Przytarski würdigte Steinkes "uneitles und mitbrüderliches Wesen" und sein umfangreiches Wissen über das Erzbistum: "Auch da, wo wir unterschiedlicher Meinung waren, wurde er nie polemisch, sondern hat nüchtern Argumente vorgebracht, mit denen ich mich gut auseinandersetzen konnte." Es habe ihn tief beeindruckt, wie nüchtern und gelassen Steinke mit seiner Krankheit, mit Sterben und Tod umgegangen sei. Roland Steinke wurde am 21. Januar 1936 in Berlin geboren und am 17. Dezember 1960 von Kardinal Julius Döpfner zum Priester geweiht.

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