Suche
Werner Rössel wurde 80

Früherer Trierer Generalvikar gestorben

Dieser Inhalt ist nur erlaubt, wenn Sie Cookies vom Typ "readspeaker" zulassen.

Porträtfoto von Werner Rössel
Trier - Der Dom war seine zweite Heimat: Werner Rössel prägte das Bistum Trier als Generalvikar und Dompropst. Nun ist er gestorben.

Der frühere Trierer Generalvikar Werner Rössel ist tot. Der emeritierte Dompropst starb am Freitag im Alter von 80 Jahren nach langer, schwerer Krankheit in Trier, teilte die Diözese mit. "Werner Rössel hat sein Leben ganz in den Dienst unserer Diözese gestellt, erst in verschiedenen Funktionen in der Fläche des Bistums und ab 1994 in Trier", würdigte Bischof Stephan Ackermann Rössel. "Selbst als seine gesundheitlichen Kräfte in den letzten Jahren spürbar nachließen, hat er stets Anteil genommen am Leben der Kirche im Bistum Trier. Seine brüderliche und humorvolle Art wird nicht nur mir in dankbarer Erinnerung bleiben."

Rössel wurde 1946 in Ahrweiler geboren und 1973 zum Priester geweiht. Nach Stationen in der Gemeindeseelsorge wurde er Regionaljugendpfarrer und 1981 Diözesanjugendpfarrer des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Von 1987 bis 1994 war er Pfarrer und Dechant, bis ihn Bischof Hermann Josef Spital zum Generalvikar ernannte. Im selben Jahr wurde er Domkapitular. Bis 2005 blieb er Generalvikar, zuletzt unter Bischof Reinhard Marx. 2004 wählte ihn das Domkapitel zum Dompropst des Trierer Doms, ein Amt, das er bis zu seiner Emeritierung 2021 ausübte. Sein Nachfolger als Dompropst, Weihbischof Jörg Michael Peters, würdigte Rössels Engagement für die Trierer Bischofskirche: "Der Dom war seine zweite Heimat."

Das Totengebet findet am Sonntag, 8. November, in der Vesper um 18 Uhr im Dom statt. Gläubige können am Sonntag zwischen 11 und 18 Uhr in der Savigny-Kapelle (Domkreuzgang), wo der Verstorbene aufgebahrt ist, von ihm Abschied nehmen.

kna-katholisch-swarm-node3 (0.002s)