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Bischof gibt Diözesanrat Zwischenbericht zum Synodalen Weg

Genn: Kirche wird nicht aufstehen wie Phönix aus der Asche

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Bischof Felix Genn
Münster - Am Ende des Synodalen Wegs werde die Kirche in Deutschland "nicht aufstehen wie Phönix aus der Asche": Bischof Felix Genn hat vor übertriebenen Erwartungen an den Reformprozess gewarnt. Gleichwohl sei man auf dem Weg einer inneren Erneuerung.

Münsters Bischof Felix Genn hat vor übertriebenen Erwartungen an den Synodalen Weg gewarnt. Am Ende des Reformprozesses werde die katholische Kirche in Deutschland "nicht aufstehen wie Phönix aus der Asche", sagte Genn am Freitag bei der digital abgehaltenen Sitzung des münsterschen Diözesanrats. Auch wenn es noch ein schwieriger Weg sei, sei man bei dem Prozess jedoch "auf dem Weg einer inneren Erneuerung im Blick auf Haltung und Struktur". Genn gab bei der Sitzung des Diözesanrats nach Angaben seines Bistums einen Zwischenbericht zum aktuellen Stand des Synodalen Wegs ab.

Der Bischof machte dabei laut der Diözese auch deutlich, dass auch die Corona-Pandemie die Beratungen des Prozesses beeinflusst habe. Er hoffe, dass die nächste Synodalversammlung im Herbst in Präsenz stattfinden könne, denn es brauche unbedingt auch die persönliche Begegnung. Zwischenzeitlich werde in den vier Synodalforen intensiv weitergearbeitet. Dabei sei es wichtig, "aufeinander zu hören und die Meinung des anderen zu retten", so Genn.

Der von der Deutschen Bischofskonferenz und dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) gemeinsam getragene Synodale Weg ist eine Konsequenz aus der MHG-Studie zum kirchlichen Missbrauchsskandal. Die Schwerpunktthemen des Reformdialogs sind die kirchliche Sexualmoral, die priesterliche Lebensform, Macht und Gewaltenteilung sowie die Rolle von Frauen in der Kirche. (stz)

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