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Hurra!

Handloser Heiland hat Heimat!

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In Göttingen wurde eine Jesus-Statue gefunden – ohne Hände
Göttingen - Glückliches Ende im mysteriösen Göttinger Jesus-Fall: Der Christus ohne Hände ist nicht mehr in Polizeigewahrsam – sein neues Zuhause ist bei einer alten Bekannten.

Der Göttinger Heiland ohne Hände hat eine neue Heimat gefunden und befindet sich nicht mehr in Polizeigewahrsam. Das bestätigte am Dienstag eine Sprecherin der Polizeiinspektion Göttingen gegenüber katholisch.de: "Er hat ein neues Zuhause gefunden." Die Finderin, die die Polizei verständigt hatte, hat den Jesus bei sich aufgenommen. Nach Informationen des Göttinger Tageblatts handelt es sich bei ihr um eine Krankenschwester, die schon bei ihrer ersten Anzeige bei der Polizei den Wunsch geäußert hatte, die Skulptur zu behalten. "Sie passt sehr gut in meine Wohnung, da stehen schon einige Schaufensterpuppen." Zwar sei die Finderin konfessionslos – der Jesus bekomme bei ihr aber einen Ehrenplatz.

"Ich habe Jesus gefunden. Das wollte mir niemand so recht glauben"

Die Herkunft der Christus-Skulptur konnte bereits am Freitag geklärt werden: Ein Kulturzentrum hatte den als Requisite verwendeten Corpus weggeworfen, Unbekannte hatten ihn aus einem Baucontainer entwendet und auf die Parkbank in der Nähe des Leineufers gelegt, wo ihn die Krankenschwester gefunden und der Polizei gemeldet hatte: "Ich habe am Telefon gesagt, ich habe Jesus gefunden. Das wollte mir niemand so recht glauben." Ursprünglich wurde vermutet, es handle sich um einen Fall von Vandalismus.

Wer den Jesus aus dem Container auf die Parkbank getragen hat, bleibt wohl für immer ein Rätsel. Der Fall sei "aufgeklärt und abgeschlossen", so die Sprecherin der Polizei – es gibt also keine weiteren Ermittlungen. (fxn)

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