Suche
Erzbischof äußert sich zur Wahl in Schleswig-Holstein

Heße dankt Parteien für "fairen Wahlkampf"

Dieser Inhalt ist nur erlaubt, wenn Sie Cookies vom Typ "readspeaker" zulassen.

Stefan Heße ist Generalvikar des Erzbistums Köln.
Kiel - Nach der Wahl stellt der Hamburger Erzbischof Stefan Heße der politischen Kultur in Schleswig-Holstein ein gutes Zeugnis aus. Zufrieden ist er mit dem Ergebnis dennoch nicht.

Nach der Landtagswahl in Schleswig-Holstein hat Hamburgs Erzbischof Stefan Heße den Parteien für einen "fairen Wahlkampf" gedankt. "Er ist ein gutes Zeugnis für die politische Kultur im Land", erklärte Heße am Sonntagabend. "Die neue Bandbreite der Parteien im schleswig-holsteinischen Landtag bildet die Stimmung in der Gesellschaft ab und ist so teilweise auch ein Alarmsignal", ergänzte der Erzbischof.

5,9 Prozent für AfD

Dem vorläufigen Endergebnis zufolge ist die CDU mit ihrem Spitzenkandidaten Daniel Günther stärkste Kraft mit 32 Prozent. Die SPD von Ministerpräsident Torsten Albig musste Verluste hinnehmen und landete bei 27,2 Prozent. Im neuen Landtag sind auch die FDP, die Grünen und die AfD vertreten. Die Rechtspopulisten kamen auf 5,9 Prozent. Der SSW, der von der Fünfprozenthürde befreit ist, bekam etwas mehr als 3 Prozent.

Erzbischof Heße zeigte sich erfreut, dass die Wahlbeteiligung im Vergleich zu 2012 wieder gestiegen sei. "Es ist ein gutes und stärkendes Zeichen für die Arbeit des neuen Landtages, dass so viele Menschen von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht haben." (KNA)

Linktipp: "Kirche muss sich weiter in Politik einmischen"

Darf die Kirche sich politisch äußern? Der Münsteraner Weihbischof Wilfried Theising findet, dass sie es sogar muss. Und widerspricht damit einem Politiker, der weniger Einmischung gefordert hatte.

Zum Artikel
kna-katholisch-swarm-node3 (0.015s)