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Pilger aus ganz Deutschland feiern Gottesdienst

Hungertuchwallfahrt startet im Bistum Würzburg

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Menschen tragen das Hungertuch der Misereor-Fastenaktion
Würzburg - Am Sonntag beginnt die Fastenaktion von Misereor. Jetzt schon haben sich Pilger mit dem Hungertuch auf den Weg gemacht. Dessen Gestaltung ist inspiriert von einem weisen afrikanischen Sprichwort.

In Würzburg hat am Dienstag die Hungertuchwallfahrt des katholischen Hilfswerks Misereor begonnen. Rund 60 Pilger aus ganz Deutschland feierten einen Aussendegottesdienst im Exerzitienhaus Himmelspforten, bevor sich die erste von vier Gruppen auf den Weg machte. Das teilte die Pressestelle der Diözese Würzburg mit. Vor den Wallfahrern liegen rund 300 Kilometer, bevor sie am Samstag Trier erreichen. Dort wird am ersten Fastensonntag die 59. Misereor-Fastenaktion eröffnet. Die Wallfahrt startet traditionell in dem Bistum, wo im Jahr zuvor die Aktion ihren Auftakt hatte.

Gesellschaftliche Teilhabe für alle

Das Hungertuch 2017 trägt als Titel das afrikanische Sprichwort "Ich bin, weil du bist". Entworfen hat es der aus Nigeria stammende Künstler Chidi Kwubiri. Das in leuchtendem Grün-Blau und Gelb-Orange gestaltete Tuch will laut Misereor zu einem Dialog über die Art und Weise einladen, wie Menschen einander näher kommen und gemeinsam Zukunft gestalten können.

Thematisiert werde in Zeiten globaler Krisen und Herausforderungen die vertrauensvolle Begegnung auf Augenhöhe und die gesellschaftliche Teilhabe aller. Im Rahmen der Wallfahrt wird das Hungertuch in einem Stafettensystem getragen, bei dem sich vier Gruppen abwechseln. (KNA)

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