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Besondere Ehrungen für zwei deutsche Kardinäle

Kardinal Kasper "Gesicht Europas" – Platz nach Kardinal Wetter benannt

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Kardinal Kasper lächelt
Stuttgart/München - Mit dem emeritierten Kurienkardinal Walter Kasper und dem Münchner Alt-Erzbischof Friedrich Wetter erhalten gleich zwei deutsche Kardinäle am Wochenende besondere Ehrungen: Der eine wird "Gesicht Europas", der andere Namenspatron eines Platzes.

Gleich zwei deutschen Kardinälen werden in den kommenden Tagen besondere Ehrungen zuteil. Walter Kasper (87), aus dem Allgäu stammender emeritierter Kurienkardinal, erhält am Sonntag in der Spitalkirche in Wangen die Auszeichnung "Gesicht Europas". Verliehen wird die Ehrung vom baden-württembergischen Minister für Europafragen und Justiz, Guido Wolf (CDU). Mit der Würdigung sollen Menschen aus Baden-Württemberg ausgezeichnet werden, die sich um die europäische Idee verdient gemacht haben. Als "Gesicht Europas" geehrt wurden unter anderen Ex-Ministerpräsident Erwin Teufel (CDU) und Liverpools Trainer Jürgen Klopp. Das "Gesicht Europas" ist eine Holzmaske des Künstlers Willi Bucher.

Kardinal Friedrich Wetter.

Auch Kardinal Friedrich Wetter (92), emeritierter Erzbischof von München und Freising, wird von seiner Heimatstadt Landau in der Pfalz auf besondere Weise geehrt: Der Platz vor der Marienkirche, in der er einst als Messdiener aktiv war, erhält am kommenden Samstag seinen Namen. Das berichtet das katholische Internetportal www.mk-online.de. Wetter wurde am 20. Februar 1928 als Sohn einer Eisenbahnerfamilie in Landau geboren und ist bereits Ehrenbürger der Stadt.

Wetter sei eine außergewöhnliche Persönlichkeit, die auf eine beeindruckende kirchliche Laufbahn zurückblicken könne, würdigte Landaus Oberbürgermeister Thomas Hirsch (CDU) den Kardinal. Dieser habe sich große Verdienste um die Weitergabe des christlichen Glaubens, die Seelsorge und die Ökumene erworben. Die Einweihung des Platzes findet im Rahmen eines Dankgottesdienstes statt. Aus gesundheitlichen Gründen werde der Kirchenmann jedoch nicht selbst vor Ort sein, heißt es. Er wolle sich aber in einer Videobotschaft an die Landauer Gemeinde richten.

Der Platz vor dem Westportal der Pfarrkirche Sankt Maria sei neu gestaltet worden, heißt es. So habe dieser eine zeitgemäße LED-Beleuchtung erhalten sowie gekennzeichnete Parkbuchten für PKWs und Fahrräder. Nordwestlich des Haupteingangs seien außerdem zwei Bänke zum Verweilen aufgestellt worden, die in der Nähe des von den Pfadfindern geschaffenen Insektenhotels stünden. (tmg/KNA)

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